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LEBEN IN DREIEICH
Mobilität & Verkehr
Elektromobilität in Dreieich

Elektromobilität in Dreieich

Die Elektromobilität ist ein Baustein hin zu einer umweltgerechten Verkehrswende. Insbesondere in Dreieich profitieren Anwohner*innen und Fußgänger*innen, da Elektroautos während des Fahrens keine gesundheitsschädlichen Stickoxide und deutlich weniger Lärm verursachen.

Auf dieser Seite erhalten Sie wichtige Informationen rund um das Thema Elektomobilität.

  • Reichweiten

    Die Speicherleistung der Akkus hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen - und somit die Reichweiten der Fahrzeuge. Reichweiten von 300 - 500 km und darüber hinaus sind bei aktuellen Fahrzeugen Standard. Für den Alltagsverkehr sind in der Regel auch Reichweiten von 200 km ausreichend.

    Wenn es mal etwas weiter sein muss

    Bei längeren Strecken gibt es schon heutzutage viele Optionen.

    Vor allem sollte die Überlegung im Raum stehen, ob die nur selten langen Fahrten den höheren Kaufpreis eines Autos mit größerer Reichweite rechtfertigen. Was kann man also tun?

    • "Tanken" an Schnellladesäulen im Autobahnnetz oder
    • Anmietung eines Autos mit größerer Reichweite bei längeren Strecken

    Für längere Strecken, zum Beispiel Urlaube oder Verwandtenbesuche, können Mietautos oder Carsharing-Autos ausgeliehen werden. Auch in Dreieich gibt es Carsharing.

    Aus ökologischer Sicht ist die Nutzung eines E-Autos mit hoher Reichweite im Alltagsverkehr nachteilig.

  • Ökobilanz

    Ökologischer Nutzen

    Der ökologische Nutzen eines Elektroautos im Vergleich zu einem Auto mit Verbrennungsmotor ist zweifelsfrei vorhanden. Im Gegensatz zu den konventionellen Antriebsarten hat nur die Elektromobilität das Potenzial für eine CO2-freie Mobilität.

    Je größer der Anteil an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung und je kleiner die Batterie, desto schneller stellt sich der ökologische Nutzen eines Elektroautos ein. Bei Autos mit etwa 200 km Reichweite können Elektroautos bereits jetzt ab 15.000 km Gesamtfahrleistung umweltfreundlicher sein.

    Der Akku ist bislang einer der größten Posten in der Ökobilanz. Gewicht und Herstellung sind hier entscheidend. Tägliche Alltagsfahrten sind in der Regel unter 200 km. Ein Elektroauto mit 500 km Reichweite ist in diesem Fall nicht notwendig und ökologisch nachteilig. Besonders der Trend zu schweren SUVs ist bei konventionellen Fahrzeugen - insbesondere aber auch bei Elektroautos - ökologisch nicht zu vertreten.

    Vorteil erneuerbarer Stromgewinnung

    Ein Vorteil von Strom gegenüber der fossilen Kraftstoffe ist zudem, dass Strom durch den Einsatz erneuerbarer Energien CO2-frei bereitgestellt werden kann. Die Förderung von Rohöl findet hingegen unter großen Einwirkungen auf die Natur und Tierwelt statt, z.B. in Ölplattformen im Meer. Unfälle und Leckagen führen schnell zu großen Umweltkatastrophen. Der oftmals regionalen Stromerzeugung stehen Öl-Förderländer mit niedrigen Umweltauflagen und einer politisch motivierten Preisgestaltung gegenüber.

    Seltene Erden im Fokus

    Die umweltgerechte Produktion der Akkus hat den größten Handlungsbedarf. Hier stehen besonders die Gewinnung der seltenen Materialien Lithium oder Neodym im Fokus, welche bislang häufig mit Umweltschäden einhergeht.

    Zur Einordnung ist jedoch wichtig, dass in Verbrennerautos ebenfalls seltene Erden verbaut sind, u.a. Yttrium, Lanthan oder Cer.

    Optimale Ökobilanz

    Aufgrund des steigenden Anteils an erneuerbaren Energien im Strommix und der stark forcierten Akku-Forschung nehmen die ökologischen Vorteile der Elektromobilität weiter zu.

    Grundsätzlich gilt für die optimale Ökobilanz:

    • Nutzung des Autos nur für Fahrten, die mit keinem anderen Verkehrsmittel möglich sind
    • Konsequente Nutzung von Ökostrom
    • Akku-Leistung so hoch wie nötig, aber so gering wie möglich
    • Fahrzeuggewicht so gering wie möglich
  • Wo kann ich mein Elektroauto laden?

    Wo kann ich mein Elektroauto in Dreieich laden?

    Die Ladeinfrastruktur ist ein relevantes Thema für jeden Elektroautobesitzer. Die Stadt Dreieich ist derzeit dabei, ein flächendeckendes Netz an Ladeinfrastruktur aufzubauen.

    Übersicht öffentlicher Ladesäulen:

    • August-Bebel-Str. 75 (2x 22 kW)
    • Schulstraße 7a (2x 22 kW)
    • Hofgut Neuhof (2x 22 kW)
    • Solmische-Weiher-Str. 28 (2x 22 kW)
    • Bahnstraße 37 (2x 22 kW)

    Um eine Sicherheit für das Laden des eigenen Autos zu erhalten, können Sie folgende Anregungen beachten:

    Immer mehr Unternehmen bieten Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zum Laden auf den eigenen Stellplätzen an. Da das Auto während des Arbeitstages mehrere Stunden laden kann, ist dieser Standort gut geeignet.

    Eigenheimbesitzern wird empfohlen, ihr Elektroauto auf dem eigenen Grundstück zu laden. Da die Autos vor allem über Nacht viele Stunden stehen, reicht die Zeit selbst bei einem klassischen Hausstromanschluss aus, um vollgeladen zu sein.

    Durch die Anpassung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts können künftig auch Mieter von Eigentumswohnungen den Bau von Ladesäulen oder einer Wallbox durchsetzen. Die Kosten dafür müssen sie allerdings selbst tragen.

  • Kosten

    Anschaffungskosten

    Aufgrund der deutlich gesteigerten Forschung im Bereich der Akku-Produktion sind die anfangs hohen Kosten für Elektroautos deutlich zurückgegangen. Durch die Förderung von Staat und Herstellern sind die Anschaffungskosten von Elektroautos im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennerautos in einer ähnlichen Größenordnung.

    Laufende Kosten

    In Autos mit Verbrennungsmotor sind 90 mal mehr bewegliche Teile als in einem Elektroauto verbaut. Auch der Antrieb eines Elektroautos besteht aus 85 % weniger Teilen im Vergleich zu einem Verbrennungsantrieb. Dies führt zu einem verringerten Reparaturbedarf bei E-Autos.

    Auch weitere Wartungsposten, wie Ölwechsel, entfallen beim E-Auto.

    Abhängig vom Tarif des Ladestroms fallen die Ladekosten aus. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 18 kWh/100 km und einem Ökostromtarif von 30 Ct./kWh beträgt der Kilometerpreis eines E-Autos ca. 5,40 €/100 km.

    Zudem sind Elektrofahrzeuge zehn Jahre lang von der Kraftfahrzeugsteuer befreit, wenn die Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2020 liegt. Diesen Steuervorteil hat die Bundesregierung bis 2030 verlängert, er gilt jedoch nicht für Hybridfahrzeuge, die auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden.

  • Fördermittel-Übersicht

    Fahrzeugkauf

    Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges sowie der Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland.

    • Für E-Autos mit einem Listenpreis unter 40.000 € gibt es 9.000 € Unterstützung.
    • Für E-Autos mit einem Listenpreis bis 65.000 € gibt es 7.500 € Unterstützung.
    • Zusätzlich ist der Erwerb eines akustischen Warnsystems (AVAS) mit pauschal 100 € förderfähig

    Ladesäulen für Wohngebäude

    • Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt
    • Für Ladestationen an privat genutzten Stell­plätzen von Wohngebäuden
    • Für Eigentümer und Wohnungs­eigentümer­gemein­schaften, für Mieter und Vermieter

    Elektroautos und dazugehörige Ladesäulen für Gewerbe

    • Förderung für Handwerksunternehmen und handwerkerähnliche Unternehmen, die einen Eintrag in die Handwerksrolle oder ins Gewerbeverzeichnis nachweisen
    • Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach EU-Definition [Link]
    • Förderhöhe bis 40 %
  • Ist das Netz einem Zuwachs an Elektroautos gewachsen?

    Immer mehr Elektrofahrzeuge auf Dreieichs Straßen bringen auch neue Herausforderungen für den Netzbetrieb. Damit die Versorgungssicherheit mittel- und langfristig gewährleistet wird, hat die Netzplanung der Stadtwerke Dreieich eine Studie in Auftrag gegeben, die sich bereits heute mit den Fragen von morgen beschäftigt. Damit rüsten sich die Stadtwerke Dreieich für die Zukunft.

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