

Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen machten sich die Klassen am 23. Juni auf den Weg, um die Straßen, Parks und Schulwege von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien. Selbst die sommerlich hohen Temperaturen konnten den Tatendrang der jungen Umweltschützerinnen und Umweltschützer nicht bremsen.
Unterstützt wurde die Großaktion wie in den Vorjahren von der DLB AöR, die das gesamte benötigte Sammelmaterial unkompliziert zur Verfügung stellte und für den reibungslosen Abtransport des gesammelten Mülls sorgte.
Die Verteilung der teilnehmenden Schulen zeigt, wie tief die Aktion in beiden Kommunen verwurzelt ist: In Dreieich waren sechs Schulen aktiv im Einsatz. In Neu-Isenburg beteiligten sich fünf Schulen an der Reinigungsaktion. Für die Kinder und Jugendlichen war der Tag eine Abwechslung zum normalen Schulalltag und sorgte für gemischte Gefühle. Einerseits überwogen die Freude und der sportliche Ehrgeiz über die erfolgreich "gejagten" Fundstücke. Andererseits zeigten sich viele Schülerinnen und Schüler nachdenklich darüber, wie viel Unrat – von Plastikflaschen bis hin zu weggeworfenen Elektrogeräten – einfach achtlos in der Natur entsorgt wird.
Der außerordentliche Arbeitseinsatz stieß auch bei den Verantwortlichen der Städte auf große Begeisterung. Erster Stadtrat der Stadt Dreieich, Holger Dechert und Erster Stadtrat der Stadt Neu-Isenburg Stefan Schmitt fanden lobende Worte für die Aktion: „Wir bedanken uns bei den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die das wichtige Thema Stadtsauberkeit so tatkräftig in ihren Klassen aufgreifen und organisieren. Die Schülerinnen und Schüler setzen mit ihrem Einsatz ein deutliches, sichtbares Signal für mehr Lebensqualität in unseren Städten. Gleichzeitig schärfen solche Aktionen nachhaltig das Bewusstsein für Müllvermeidung und den Schutz unserer Umwelt im Alltag.“
Der diesjährige Rekord zeigt eindrucksvoll, dass der Schutz der Umwelt auch den Schulen bzw. den Lehrerinnen und Lehrern ein großes Anliegen ist. Ein sauberes Ergebnis, auf das beide Städte stolz sein können!
Folgende Schulen waren dabei:
Dreieich: Heinrich-Heine-Schule, Selma-Lagerlöf-Schule, Grundschule Am Hengstbach, Gerhart-Hauptmann-Schule, Max-Eyth-Schule, Weibelfeldschule
Neu-Isenburg: Brüder-Grimm-Schule, Wilhelm-Hauff-Schule, Ludwig-Uhland-Schule, Friedrich-Fröbel-Schule und Goetheschule

