Stadtentwicklung & Bauen

Planung & Bau: Ausbau des Sprendlinger Bahnhofs zum Mobilitätsknoten

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Am neuen Mobilitätsknoten Bahnhof Sprendlingen sollen beispielsweise Parkplätze für Pendlerinnen und Pendler (Park & Ride) entstehen. Auch die Eingangssituation zum Bahnhof soll nutzerfreundlicher gestaltet werden. Ein weiteres Ziel ist es, die an schmalen Gehwegen gelegenen Bushaltstellen im Bereich des Bahnhofs im Zuge des barrierefreien Ausbaus auf den Bahnhofsvorplatz zu verlegen, was auch eine neue Linienführung auf dem Bahnhofsgelände erfordert. Das Bahnhofsgelände kann dann auch zur Verknüpfung des Radverkehrs zwischen der wichtigen Verbindung nach Langen über die Rostädter Straße und der innerstädtischen Fahrradstraße genutzt werden.

 

Im südlichen Teil des Gebiets sollen weiterhin Betriebe angesiedelt bleiben können. Dafür wird die Fläche als Gewerbegebiet gesichert. Kleinere Läden (kein großflächiger Einzelhandel) sollen erlaubt sein. Logistikbetriebe mit viel Lkw‑Verkehr sollen aber nicht zugelassen werden, weil die Kreuzungen in der Umgebung schon heute stark belastet sind. So entsteht ein geordneter Übergang zum bestehenden Gewerbe an der Rostädter Straße. Später könnte hier auch ein Zugang zum neuen Wohn- und Gewerbegebiet entstehen, das mit dem Bebauungsplan Nr. 3/25 vorbereitet wird. Durch die Lage zwischen Straßen und Bahngleisen eignet sich die Fläche gut für Betriebe, aber schlecht für Wohnungen – vor allem wegen des Verkehrslärms.

 

Die Entwicklung der beiden Bebauungspläne ist wichtig für Unternehmen und Betriebe in Dreieich. Immer mehr Arbeitgeber achten auf eine gute Anbindung an Bus und Bahn. Vor allem jüngere Beschäftigte möchten ihren Arbeitsplatz ohne Auto erreichen. Der Bahnhof Dreieich‑Sprendlingen ist daher von großer Bedeutung: Von hier fährt man in etwa 12 bis 15 Minuten zum Frankfurter Hauptbahnhof. Diese gute Verbindung gibt es sonst kaum an einem anderen Gewerbestandort in Dreieich. Die Fläche am Bahnhof soll deshalb weiterhin für Betriebe zur Verfügung stehen.

 

Im nächsten Schritt erstellt die Stadt einen ersten Entwurf (Vorentwurf) für den Bebauungsplan „Mobilitätsknoten Bahnhof Sprendlingen“. Zuvor werden die Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung abgewartet. Diese Untersuchung prüft, wie stark der Verkehr heute bereits ist, wirft aber auch einen Blick auf die mögliche Verkehrsentwicklung der Zukunft auf Basis der Planungen für das neue Wohn- und Gewerbegebiet an der Rostädter Straße.

 


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