
Das Budget wurde im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte reduziert. Die hohe Zahl der Anträge zeigt, dass viele Menschen in Dreieich Maßnahmen für mehr Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels umsetzen möchten.
„Dass das Budget für Klimaanpassungsmaßnahmen bereits innerhalb eines Monats vollständig ausgeschöpft wurde, zeigt eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an konkreten Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Dreieich ist. Ob Baumpflanzungen, Begrünung oder Entsiegelung - immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten aktiv dazu beitragen, Dreieich klimaangepasster und zugleich lebenswerter zu gestalten“, erklärt Sarah Bohländer, Klimaanpassungsmanagerin.
Wie wichtig solche Maßnahmen sind, hat auch der zurückliegende Sommer gezeigt. Versiegelte und wenig beschattete Flächen können sich bei hohen Temperaturen stark aufheizen. Bäume, begrünte Flächen und entsiegelte Bereiche können die Hitze im direkten Wohnumfeld verringern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität verbessern.
Da das Förderbudget für Klimaanpassungsmaßnahmen für 2026 ausgeschöpft ist, können keine weiteren Anträge mehr bewilligt werden. Ob es 2027 noch mal ein Klimaförderprogramm geben wird, entscheidet sich in den Haushaltsplanberatungen im November/Dezember.

