
So wurde bislang der Kleinkinderspielplatz komplett neugestaltet, Bodentrampoline wurden eingebaut und der Rosenhügel neu bepflanzt. Die nächste große Aufwertung findet jetzt in Form einer umfangreichen Wege- und Leuchtensanierung statt. Ein Großteil der Wege wird neu aufgebaut und mit Rasenstegplatten verbreitert, sodass ein Teil vom Weg begrünt wird, die Instandhaltung und Pflege der Wege zukünftig aber besser gewährleistet werden kann. In diesem Zuge werden auch sämtliche Leitungen im Boden neu verlegt, denn „wenn schon mal der Weg aufgebrochen wird, ist es sinnvoll, die Arbeiten zu kombinieren“, sagt Kai Nauhardt, Ressortleiter Infrastruktur und Umwelt bei der Stadt Dreieich. Die Lampenköpfe im Bürgerpark werden entlang des neuen Weges erneuert und in diesem Zuge auf LED umgestellt. Außerdem wird die Beleuchtung erweitert, zum Beispiel im Bereich des Banseplatzes östlich vom Busbahnhof.
Der Platz am ehemaligen Bansebrunnen wird komplett umgestaltet. Der ehemalige Brunnen weicht einem verkleinerten Platz, der von Stauden gerahmt wird. Die Gedenktafel „Zum Andenken an Willy Banse, Bürgermeister in Sprendlingen 1958 bis 1965“, wird am Rand des Platzes eingebaut und bleibt somit erhalten. Gegenüber der Gedenktafel ist ein Trinkbrunnen vorgesehen. Die Wegeverbindungen werden barrierefrei hergestellt, sodass man zum Busbahnhof und auch in den Park ohne Hürden gelangt.
Weiterhin werden die Bänke besser verteilt und es kommen neue Bänke hinzu. „Die Bauarbeiten beginnen Anfang Juli und werden voraussichtlich bis Anfang Herbst andauern. Die Baustelle wird in mehreren Teilabschnitten gebaut, sodass der Park nie vollständig gesperrt wird. Eine Beschilderung zur Umleitung für Besucher des Parks wird entsprechend ausgehängt“, berichtet Lisa-Marie Schmandt, Geschäftsbereichsleitung Grün-Spiel-Sport beim Dienstleistungsbetrieb Dreieich und Neu-Isenburg AöR.
Die Bausumme für die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Maßnahme beläuft sich auf rund 400.000 Euro. Gleichzeitig ist allerdings die Haushaltslage derzeit sehr angespannt. Projekte dieser Art lassen sich nur realisieren, weil Mittel aus den letzten Jahren übertragen werden konnten. Ob vergleichbare Investitionen in Zukunft noch im bisherigen Umfang möglich sein werden, bleibt angesichts der gestiegenen Kreisumlage und der immer weiter zunehmenden finanziellen Anforderungen von Bund und Land allerdings abzuwarten. Den Kommunen werden damit zunehmend die Hände gebunden, um vor Ort in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger investieren zu können.
