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Aktuelles aus der Kinderförderung

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© Stadt Dreieich

Kinderrechte als Thema an Schulen

20.11.2018

Jedes Kind hat Rechte – ganz egal an welchem Ort der Erde es aufwächst. Um die Kinder aus Dreieich über ihre Rechte zu informieren, besucht Andrea Walter, Leiterin des Kinderbüros und Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendförderung, regelmäßig verschiedene Grundschulen im Stadtgebiet.

Aktuell ist sie bei den vierten Klassen der Gerhart-Hauptmann-Schule in Sprendlingen zu Besuch. In speziell auf die Klassen zugeschnittenen Unterrichtseinheiten vermittelt sie ihnen die wichtigsten Kinderrechte. In der 4c ist am heutigen Tag das Recht auf Schulbildung zentrales Thema. „In vielen Ländern der Erde dürfen Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten müssen“ erklärt Walter vor 20 interessierten Zuhörer*innen. Mit Hilfe von Videomaterial, welches u.a. von Unicef bereitgestellt wird, zeigt sie den Schülerinnen und Schülern, wie Kinder ohne Schulbildung aufwachsen und zum Beispiel in Bergwerken arbeiten müssen. In der Diskussion im Anschluss wird deutlich, dass das Thema die Mädchen und Jungen bewegt. Alle scheinen sehr froh darüber, in die Schule gehen zu dürfen.

Auch das Recht auf „Information und Beteiligung“ ist heute Thema. „Wo dürft ihr denn mitbestimmen?“ fragt Andrea Walter und bekommt von der Essensplanung und Zimmergestaltung zu Hause, sowie vom Schülerparlament der Gerhart-Hauptmann-Schule erzählt. Sie motiviert die Kinder, sich für Ihre Interessen einzusetzen und auch mitbestimmen zu wollen.

UNICEF und das Auswärtige Amt rufen auch in diesem Jahr unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ bundesweit zu Aktionstagen für Kinderrechte an den Schulen auf. Seit die UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 in Kraft trat, haben so gut wie alle Staaten dieses weltweite „Grundgesetz“ für Kinder ratifiziert. Der 20. November ist seit dem der „Tag der Kinderrechte“.

In ihrer Arbeit mit den Kindern fällt Andrea Walter auf, dass nur wenige Mädchen und Jungen von den „Kinderrechten“ bisher gehört haben. Besonders die Bedeutung der einzelnen Rechte muss den Kindern umfassend erklärt werden. Dies stellt auch die erfahrende städtische Mitarbeiterin immer wieder vor Herausforderung, zum Beispiel bei der Erklärung des Wortes „Würde“. Die Arbeit zum Thema „Kinderrechte“ ist ihr eine Herzensangelegenheit. „Mein Ziel ist es, möglichst alle Dreieicher Kinder in dieser Altersstufe mit dem Thema Kinderrechte vertraut zu machen und sie anzuregen, sich damit auseinanderzusetzen“, so Andrea Walter. Am Ende der Unterrichtseinheiten erhält jedes Kind den „Kinderrechte-Pass“, der sie als echte „Expert*innen“ zum Thema ausweist.

Mehr Informationen zur Arbeit des Kinderbüros gibt es hier.


kibü
© Stadt Dreieich

Kinderrechte stärken

08.10.2018

Am 28.10.2018 wird anlässlich der Landtagswahl in einer Volksabstimmung über Änderungen der Hessischen Verfassung abgestimmt. Einer der insgesamt 15 Verfassungsänderungsanträge betrifft die Stärkung der Rechte von Kindern.

Im Rahmen des Dreieicher Stadtfestes informierte Andrea Walter vom Kinderbüro Bürgerinnen und Bürger zum Thema. Das Kinderbüro setzt sich schon seit vielen Jahren für die Verbreitung der Kinderrechte (gemäß der UN-Konvention) ein. Hierzu besucht Frau Walter die Dreieicher Grundschulen und informiert die Kinder in einzelnen Unterrichtseinheiten.

Da die Verfassung des Landes Hessen bislang nicht ausdrücklich das Recht eines jeden Kindes auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit und auf Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung gewährleistet, befürwortet die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich den Verfassungsänderungsantrag.

Weitere Informationen zur Volksabstimmung gibt es hier (Makista.de).

Weitere Informationen zum Kinderbüro gibt es hier.


FS
© Stadt Dreieich

Buntes Programm zur Abendstunde

24.07.2018

Ungewöhnlich viel Betrieb herrschte am Montagabend am Dreieichenhainer Waldrand. Zur Abendstunde fanden neben den Ferienspielkindern, viele Eltern, Geschwister und Angehörige den Weg auf das Ferienspielgelände an der Breiten Haagwegschneise.

Dort hatten die Ferienspielkinder die Gelegenheit ihren Familien zu zeigen, was sie in der ersten Woche des Ferienprogrammes schon alles gebastelt und auf dem Gelände erlebt haben. Während die Eltern die Gelegenheit nutzten gemütlich bei Gegrilltem und Getränken zusammenzusitzen, erfreuten sich die Kinder an einem bunten Programm von Dosenwerfen bis Discozelt.

Höhepunkt war ein eigens für den Anlass einstudiertes Theaterstück zum diesjährigen Thema „Unterwasserwelt“, in dem sich die Kinder auf die Suche nach geheimnisvollen Meerjungfrauen begaben. Dies begeisterte auch den anwesenden Ersten Stadtrat Martin Burlon, der das große Engagement des Ferienspielteams lobte. Wer im Anschluss noch Lust und Laune hatte, konnte sich bei einsetzender Dämmerung auf eine Nachtwanderung begeben und allerlei merkwürdige Gestalten im Wald entdecken.

Gegen 21:30 Uhr endete das muntere Beisammensein. „Ein rundum gelungener Abend“ resümierte Alexander Mühlmann von der Kinder- und Jugendförderung. Nach den Aufräumarbeiten ging es für alle Betreuenden am nächsten Morgen schon früh wieder weiter.

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