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LEBEN IN DREIEICH
Radschnellverbindung Frankfurt-Darmstadt

Radschnellverbindung Frankfurt-Darmstadt

Die Radschnellverbindung von Frankfurt nach Darmstadt - der Weg zu einer nachhaltigen Mobilität

Dreieich bekommt seinen eigenen Abschnitt auf der Radschnellverbindung von Frankfurt nach Darmstadt. Die Grundlage dazu bildete eine vom Regionalverband FrankfurtRheinMain veröffentlichte Machbarkeitsstudie von 2015.

Die Stadt Dreieich trägt somit auch den neuen Mobilitätsanforderungen in der Stadt Rechnung. Das Ziel ist es, den Bürger*innen eine komfortable, sichere und klimaschonende Mobilität zu ermöglichen. Zusätzlich schafft die Radschnellverbindung eine direkte Verbindung zu unseren Nachbarkommunen Frankfurt, Neu-Isenburg, Langen, Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt.

Die Projektorganisation erfolgt durch die Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH.

FAQs - Häufig gestellte Fragen:

  • Wie verläuft die Route der Radschnellverbindung durch Dreieich?

    Von Neu-Isenburg kommend mündet die Radschnellverbindung (RSV) zuerst in den Tannenweg im Sprendlinger Norden, verläuft dann durch die Immanuel-Kant-Straße, quert die Fichtestraße und mündet in die Erich-Kästner-Straße. Am Ende stößt die RSV auf die Hans-Meudt-Halle. Hier biegt sie rechts ab in die Breslauer Straße, vorbei an Erich-Kästner- und Ricarda-Huch-Schule und schwenkt links in den Verbindungsweg. Weiter geht es durch die Poststraße und von da rechts rein in die bereits bestehende Fahrradstraße in der Liebknechtstraße. Links ab führt die RSV in die Wienandstraße, quert Eisenbahnstraße und Bahntrasse, um dann in die Rostädter Straße Richtung Langen zu münden.

  • Welche Vorteile ergeben sich für Nutzer und Anwohner?

    Die Radschnellverbindung wird, ähnlich wie eine Kfz-Hauptstraße, ein möglichst zügiges und sicheres Vorankommen mit dem Fahrrad ermöglichen. Insbesondere Kinder, Schüler und unsichere Radfahrer*innen genießen dort den Schutz dieser Verkehrsform auf ihren täglichen Fahrten.

    Anwohner profitieren von der siedlungsnahen Streckenführung, weil Ziele des täglichen Bedarfs komfortabel mit klimaschonenden Verkehrsmitteln erreicht werden können (Kurze Strecke – Fahrrad fahren), z.B. Schulen, Kirchen, KiTa, Bürgerhaus, Stadtbücherei, Hallenbad, Sportstätten und Bürgerpark. Auch der Bahnhof Sprendlingen als zentrale Mobilitätsstation ist angeschlossen.

    Dort, wo eine Fahrradstraße eingerichtet wird, führt dies häufig zu einer Verkehrsberuhigung, was sich positiv auf den Wohnwert auswirken kann. Durch einen geringeren Kfz-Verkehr werden Schadstoffbelastungen und Lärm-Emissionen reduziert. Erfahrungen mit der fast drei km langen Dreieicher Fahrradstraße zeigen, dass dort sowohl Geschwindigkeitsübertretungen, als auch die Anzahl der Kfz zurückgehen. Auch die gegenseitige Rücksichtsnahme nimmt zu.

  • Was bedeutet die Streckenführung für die Anlieger?

    Dreieicher Straßen, die als Fahrradstraßen ausgewiesen werden, dürfen auch von allen anderen Verkehrsteilnehmern befahren werden, wobei der Radverkehr Vorrang hat. Dies führt erfahrungsgemäß zu rücksichtsvoller Fahrweise aller, zumal die Geschwindigkeit auch für Radfahrer limitiert ist.
    Die siedlungsnahe Führung der RSV bedeutet nicht, dass es sich um eine „Radautobahn“ durch Wohngebiete handelt. Es wird eine alltagstaugliche Verbindung mit möglichst kurzen Strecken und guter Anbindung an die übrige Fahrrad-Infrastruktur sein.

  • Warum verläuft die Strecke nicht entlang der S-Bahn-Trasse?

    Für Radschnellverbindungen wurden grundsätzliche Qualitätsstandards wie bspw. Wegebreite und Beleuchtung definiert, die als Basis für eine Trassenfindung dienen. Dabei müssen auch die Belange der Forstwirtschaft und des Naturschutzes berücksichtigt werden. Auf dieser Grundlage wurden in einem Trassenfindungsprozess die bahnnahe und die siedlungsnahe Trassenführung miteinander verglichen. Dabei wurden neben der Siedlungsstruktur der Anrainerkommunen auch die Planungen zum Bau der Regionaltangente West berücksichtigt. Langfristig jedoch soll durchaus auch eine Variante entlang der Bahn weiterverfolgt werden.
  • Wie wurde der Streckenverlauf durch Sprendlingen festgelegt?

    Die Mitglieder des Runden Tisches Radverkehr und des örtlichen ADFC haben in vielen Stunden auf dem Rad die aus ihrer Sicht bestmögliche Strecke vorgeschlagen und wo möglich vorhandene Fahrradstraßen integriert. Hierbei war das Ziel, möglichst wichtige Ziele miteinander zu verbinden.

    Die Details der Ausgestaltung müssen jedoch noch weiter geplant werden, z.B. welche Straßen oder Teilstücke zusätzlich als Fahrradstraßen ausgewiesen werden. Auch Querungen/Kreuzungen etc. müssen noch ausgearbeitet werden.

  • Wie werden die Gleise der Dreieichbahn überquert?

    Die vorhandenen Übergänge über die Gleise entsprechen nicht den Anforderungen einer Radschnellverbindung. Daher wird weiterhin an einer optimalen Lösung gearbeitet, damit die Radelnden sicher zur Rostädter Straße gelangen, um weiter nach Langen fahren zu können, bzw. in Gegenrichtung.

  • Welche baulichen Veränderung sind zu erwarten?

    Mit der Ausarbeitung wird ein Planungsbüro beauftragt. Die Details werden auf der Website der Stadt veröffentlicht, sobald sie bekannt sind.
  • Fallen auf der Strecke Kfz-Stellplätze weg?

    Abstellmöglichkeiten für Kfz im öffentlichen Raum, also auf der Fahrbahn, sollen so weit wie möglich erhalten bleiben.
  • Wann wird mit den Bauarbeiten begonnen?

    Für Dreieich werden die konkreten Planungen der Radschnellverbindung in 2020 begonnen. Sie sollen im Jahr 2021 abgeschlossen werden. Anschließend können die Bauarbeiten beginnen.

    Die Fertigstellung der Radschnellverbindung ist für das Jahr 2023 vorgesehen.

  • Was kostet der Bau der Radschnellverbindung in Dreieich?

    Konkrete Kosten lassen sich derzeit noch nicht beziffern. Fest steht jedoch bereits der Fördersatz. Die RSV Frankfurt – Darmstadt wird in Gänze und somit auch im Abschnitt Dreieich seitens des Landes Hessen mit 75% gefördert, so dass der durch die Stadt zu tragende Eigenanteil nur 25% der Kosten beträgt.
  • Wann und wie werden die Bürger*innen über Einzelheiten informiert?

    Sobald konkrete Planungen vorliegen, werden die betroffenen Anrainer*innen direkt informiert.

    Bekanntlich handelt es sich bei dieser Radschnellverbindung um ein kommunenübergreifendes Projekt, bei dem neben den Qualitätsstandards für die Beschaffenheit des Radweges auch Faktoren wie Umwege und Kosten berücksichtigt werden müssen. In den Planungsprozess fließen Ideen und Anregungen nicht nur von Dreieich ein, sondern auch von Nachbarkommunen und übergeordneten Stellen.

    Sobald die nächsten Schritte feststehen, aktualisieren wir diese Webseite regelmäßig, um über den aktuellen Stand zu informieren.

  • Wo finde ich weitergehende Informationen?

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