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Auf dieser Seite werden alle Pressemitteilungen der Stadt Dreieich veröffentlicht, die von der Stadt an die Medien weitergegeben werden, um Bürgerinnen und Bürger umfassend über kommunale Entwicklungen, Planungen und Entscheidungen von öffentlichem Interesse und öffentlicher Bedeutung zu informieren. Alle Pressemitteilungen, die seit 2017 veröffentlicht wurden, können hier nach Zeitraum, Stichworten und Rubriken recherchiert werden.
Fachbereich Verwaltungssteuerung & ServiceKommunikation & BürgerbeteiligungLeben in Dreieich, Rathaus

Baumstandorte am Eingangsbereich in den Kurt-Schumacher-Ring - Fazit der Testphase

Dreieich. Im Zuge des Projektes „Soziale Stadt“ wurden Gestaltungsmöglichkeiten für den Eingangsbereich im Kurt-Schumacher-Ring erarbeitet. Ziel war es den Bereich optisch aufzuwerten und die Einfahrgeschwindigkeit in den Kurt-Schumacher-Ring zu reduzieren. Seit Ende August waren Fahrbahnmarkierungen und Findlinge vorübergehend im östlichen Teil des Kurt-Schumacher-Ringes auf Höhe der Tankstelle aufgebaut, um so fünf geplante Baumstandorte zu simulieren und deren Wirkung für die Zielerreichung zu testen. (siehe hierzu PM 19-261 vom 20. August 2019)

Die Planungen sahen vor, durch fünf Bäume im Einfahrtsbereich in die Wohnsiedlung Hirschsprung-Breitensee dem Straßenraum auf seiner nördlichen Seite optisch eine räumliche Begrenzung zu geben, da durch die Tankstelle und einige niedrige Nebengebäude eine räumliche Fassung fehlt. Gleichzeitig sollte das Straßenbild durch mehr Grün freundlicher gestaltet werden. Dadurch wäre auch zusätzlich zu erreichen, dass im Sinne von Stadtökologie und Klimaschutz ein größeres Vegetationsvolumen und eine Verschattung in den Straßenraum gebracht werden. Die entstehende Engstelle hätte zudem zu einer Geschwindigkeitsreduzierung der einfahrenden Fahrzeuge geführt und somit die Verkehrssicherheit erhöht. Da die geplante Maßnahme Teil des Projektes „Aufwertung des Eingangsbereiches Kurt-Schumacher-Ring“ ist, wäre sie zudem im Rahmen der Sozialen Stadt gefördert worden.

Nachdem bei einem öffentlichen Informationsabend am 5. August im Stadtteilzentrum Bedenken der Anwesenden gegen die Planung geäußert wurden, hat die Stadtverwaltung kurzfristig in Absprache mit den am Informationsabend anwesenden Bürgerinnen und Bürgern eine vierwöchige Testphase festgelegt, die am 26. August gestartet wurde. Dazu wurden die künftig für die Bäume geplanten Flächen testweise markiert und entsprechend mit Findlingen gesichert.

Neben stichprobenartigen Kontrollen, insbesondere zu den Stoßzeiten/Hauptverkehrszeiten, wurde das Verkehrsgeschehen mit einer 48-Stunden-Videobeobachtung durch zwei Kameras an zwei Werktagen außerhalb der Herbstferien dokumentiert. Die Ergebnisse aus der vierwöchigen Testphase durch Beobachtungen und Videoaufzeichnungen stehen im Widerspruch zu den Stimmen und Stimmungen, die der Verwaltung mitgeteilt oder auch öffentlich geäußert wurden.

Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass es im Aufzeichnungszeitraum der Kameras zu keinen Rückstaus bis in die Frankfurter Straße und auch zu keiner Blockade des Radweges in Folge der installierten Engstelle kam. Die meisten Rückstaus an der Engstelle lösten sich zudem zügig auf und es war festzustellen, dass diese meist durch Reaktionen auf die noch ungewohnte Verkehrssituation entstanden sind, wie sich aus der „Vogelperspektive“ der vor Ort installierten Kamera gut erkennen ließ. In der Summe wäre daher durchaus zu erwarten gewesen, dass die geplante Verengung der Fahrbahn und die veränderte Gestaltung durch einen nach gewisser Zeit eintretenden Gewöhnungseffekt durchaus auch im Sinne der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf Dauer hätte „funktionieren“ können.

Gegen diese Einschätzung stehen aber viele negative und ablehnende Stimmen und Stimmungen aus der Anwohnerschaft sowie den diesen Bereich nutzenden Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die ausdrücklich um Rückmeldung während der Testphase gebeten wurden. Der Magistrat nimmt diese Hinweise aus den eingeforderten Rückmeldungen der Bürgerschaft ernst und wird diesen Bereich nicht gegen die Überzeugung der Bewohnerinnen und Bewohner des Bereichs neu gestalten. Die Testphase wurde am gestrigen Montag beendet, dauerhaft umgesetzt werden sodann nach einer noch zu erfolgenden Ausschreibung daher nur die Begrünung des ehemaligen Taxistandes gegenüber der Tankstelle und die Umbaumaßnahmen an und in der Grünfläche an der Schnittstelle zwischen Kurt-Schumacher-Ring und Sudetenring. Zu diesen Maßnahmen gab es in den letzten Wochen keinerlei weitere Rückmeldungen, so dass die Umsetzung nun in Angriff genommen wird.

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