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Aktuelles aus der Stadtteilarbeit

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Plan D

16.09.2021

Schülerinnen und Schüler der Dreieicher Abgangsklassen erhalten in diesem Schuljahr eine etwas andere Orientierungshilfe für die Suche nach einem geeigneten Berufsausbildungs- oder Studienplatz, einer weiterführenden Schule oder sonstigen Alternativen wie beispielsweise einem freiwilligen sozialen Jahr.

Wir haben einen Schuljahresplaner entwickelt, der sich mit wichtigen Fragen für Schulabgängerinnen und Schulabgänger 2022 beschäftigt: Wo finde ich Unterstützung, um Bewerbungen zu schreiben? Wann finden Ausbildungsmessen statt? Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor? Antworten, Erinnerungen, Termine sowie Tipps und Tricks sind wesentliche Inhalte des Planers. Ebenso bietet der Planer Vorlagen und Checklisten für den Bewerbungsprozess und einige kreative Anregungen.

Optisch gibt der Planer, mal mehr mal weniger versteckt, Hinweise auf seinen Entstehungsort Dreieich und unterscheidet sich deutlich von vergleichbaren Produkten am Markt. Bunt, etwas schräg und manchmal wild soll er bei der jungen Zielgruppe Lust zur Nutzung versprühen und Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, sich aktiv, kreativ und zuversichtlich mit der eigenen Zukunft zu beschäftigen.

Das meint auch Bürgermeister Martin Burlon im Vorwort des Planers: „Es gibt viele Wege, viele Möglichkeiten, und egal wofür sich jeder und jede Einzelne von Euch entscheidet: Seid dabei mutig, nehmt auch mal einen Umweg in Kauf, um an Euer Ziel zu kommen, und verliert nie den Glauben an Euch selbst“.

Der Schülerplaner ist ab sofort kostenfrei für interessierte Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen Dreieichs im Stadtteilzentrum (Hegelstraße 101) oder im BIK-Haus Dreieichenhain (Hainer Chaussee 70a) erhältlich. Ebenso werden die Planer auch direkt an den Dreieicher Schulen verteilt.

Der Schulplaner ist im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ (JustiQ) entstanden und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), den Europäischen Sozialfonds und dem Landkreis Offenbach.

  • weitere Artikel aus der Stadtteilarbeit

    Parkourpark Dreieich

    18.06.2021

    Der Traum wird Wirklichkeit: Die Finanzierung des geplanten Parkourparks im Bürgerpark ist gesichert. Ende März rief die Parkour AG des Jugendparlament Dreieich erneut auf, für das Projekt zu spenden. Ziel war es, bis Ende April noch einmal mehrere tausend Euro an Spenden- und Sponsorengeldern zu akquirieren, denn die Finanzmittel, die das

    Jugendparlament schon für die Finanzierung der Sportanlage sichern konnten, reichten doch nicht ganz aus, um den in monatelanger Arbeit erstellten Bauplan ohne Abstriche umzusetzen. Wie schon bei der ersten Finanzierungsphase, bei der 30.000 Euro durch Mittel der Stadt, 30.000 Euro aus einer Crowdfunding Kampagne und Sponsorengeldern, sowie zirka 30.000 Euro von der Stiftung Flughafen Frankfurt am Main zusammenkamen, übertraf die Unterstützung aus der Bürgerschaft und von Unternehmen erneut alle Erwartungen: Innerhalb von nur rund sechs Wochen konnte das Budget für den Bau noch einmal um knapp 40.000 Euro aufgestockt werden.

    Neben den zahlreichen Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, auch aus den Nachbarstädten, konnten dabei zwei weitere große Geldgeber gewonnen werden: Die MHK Group und Biotest AG steuern jeweils 15.000 Euro bei und werden Sponsoring-Partner des Projektes. Die Finanzierung des Parkourparks ist somit gesichert und der Bauausschreibung steht nun nichts mehr im Weg, sodass mit einem Baubeginn noch in diesem Herbst gerechnet werden kann.

    Bürgermeister Martin Burlon, der das Projekt von Anfang an tatkräftig unterstützt hat, freut sich über so viel Zuspruch für das Vorhaben: „Die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger, aber auch vor allem der ansässigen Unternehmen für dieses Projekt der Jugendlichen ist überwältigend. Das Projekt Parkourpark zeigt, was gemeinsam in Dreieich möglich ist und es zeigt, dass Engagement und langer Atem auch belohnt werden.“


    24.03.2021

    Es war eine Weile lang still um das Projekt Parkourpark. Seit etwa einem Jahr steht fest, dass die Sportanlage im Sprendlinger Bürgerpark gebaut wird. Die jungen Sportlerinnen und Sportler, die das Vorhaben initiiert haben, waren seither damit beschäftigt, gemeinsam mit dem DLB, der Kinder- und Jugendförderung Dreieich und dem Landschaftsarchitekturbüro lsquadrat, einen Plan für die Anlage auf dem Gelände zwischen Spielplatz und Hallenbad zu erarbeiten. 

    Nun ist der Entwurf für die Parkouranlage im Bürgerpark fertiggestellt. Er sieht unter anderem vor, dass einer der beiden Wege, die östlich am Parkourpark vorbeiführen, abgekoppelt und in das Gelände des Parks integriert wird. Die Bewegungsfläche selbst gliedert sich künftig in verschiedene Zonen. Als erstes wären da diejenigen Elemente, die der Anlage eine Rahmung geben, die aber auch so gestaltet sind, dass man sie zum ausruhen, zuschauen und verweilen nutzen kann. Hier kommen vor allem Naturmaterialien wie Bruchsteine und Holz zum Einsatz. Die Aufwärmzone zeichnet sich durch niedrige Elemente wie Halbkugeln aus Kunststoff und Metallstangen aus. Im nördlichen Bereich an der Wegegablung zu Bürgerhaus, Spielplatz und Schwimmbad wird ein Bewegungsbereich aus Naturmaterialien entstehen, der vor allem Parkour-Neulinge ansprechen soll. Das Herzstück der Anlage wird die zentrale Aktivzone bilden, in der bis zu 2,60 Meter hohe Hindernisse aus Beton und Stahlrohren zu finden sein werden. Diese Elemente sollen Sportlerinnen und Sportler vom Anfänger- bis zum Profilevel ansprechen.

    Der Entwurf wird nun als Grundlage für die Bauausschreibung dienen. Die insgesamt 90.000 Euro, die die Jugendlichen für das Projekt durch die Unterstützung der Stadt Dreieich, der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main und Spenden- und Sponsorengelder sammeln konnten, reichen aus, um den bei weitem größten Teil der Anlage zu finanzieren. Dennoch enthält der Plan einige wenige Elemente, die mit Hilfe weiterer Spenden den Parkourpark noch weiter aufwerten könnten. Die AG Parkourpark hat nun noch bis zur Fertigstellung des Leistungsverzeichnisses für die Ausschreibung ein wenig Zeit, das Budget durch Spenden und Sponsorings weiter aufzustocken, so dass die optimale Variante gebaut werden kann. Mitte Mai soll dann das Leistungsverzeichnis erstellt sein und die Bauausschreibung stattfinden, sodass mit einem Baubeginn im Sommer 2021 gerechnet werden kann.

    Die Parkour AG und das Jugendparlament der Stadt Dreieich rufen deshalb gemeinsam Privatpersonen und Unternehmen dazu auf, bis zum 30. April das Projekt Parkourpark mit einer Spende zu unterstützen.

    Hier geht es zum aktuellen Entwurf für den Parkourpark.

    Sie möchten das Projekt mit einer Spende unterstützen?

    Spenden können auf folgendes Konto der Stadt Dreieich mit dem Verwendungszweck „Spende Parkourpark Element X“ überwiesen werden:

    Volksbank Dreieich

    Kontonummer: 6500030

    BLZ: 50592200

    IBAN: DE19 5059 2200 0006 5000 30

    BIC: GENODE51DRE


    Spendenaufruf

    06.03.2021

    Seit Anfang 2016 betreibt die Kinder- und Jugendförderung Dreieich im Jugendzentrum Sprendlingen eine Fahrradwerkstatt. Immer freitags zwischen 17 und 20 Uhr können Jugendliche in dieser Werkstatt unter Anleitung der Pädagogen und Pädagoginnen des Jugendzentrums Fahrräder warten und reparieren.

    Das Angebot wurde immer rege genutzt und oft brachten die Jugendlichen genug handwerkliches Geschick mit, um nicht nur eigenständig ihre Räder zu warten, sondern auch um andere Menschen bei Reparaturen zu unterstützen. Wie so vieles konnte auch die Fahrradwerkstatt seit Frühjahr 2020 nicht mehr wie gewohnt betrieben werden. Ein angemessenes Hygienekonzept war aufgrund der beengten Räumlichkeiten der Werkstatt nicht möglich.

    Aber Not macht erfinderisch: Statt den Betrieb der Fahrradwerkstatt einzustellen, begann das Team der Kinder- und Jugendförderung im Sommer letzten Jahres die Dienste der Fahrradwerkstatt unter Pandemiebedingungen im Freien am Skate- und Bikepark unter der Hengstbachtalbrücke anzubieten. Damit erweiterte sich auch die Angebotspalette der Fahrradwerkstatt. Neben Fahrrädern werden nun auch Skateboards und Roller (engl. Scooter) repariert.

    Aus diesem Grund ruft die Fahrradwerkstatt in diesem Jahr ausnahmsweise nicht zum Spenden von Fahrrädern auf. Stattdessen würde sich das Team der Kinder- und Jugendförderung über Sachspenden in Form von Scootern und Skateboards freuen. Ziel dabei ist es, einen kleinen, unentgeltlichen Verleihservice für Scooter und Skateboards am Skatepark einzurichten.

    Wer einen Scooter oder ein Skateboard spenden möchte, kann sich beim Jugendzentrum Sprendlingen, Benzstraße 51, 63303 Dreieich, Telefon 06103 311598, E-Mail: juz-sprendlingenwebde melden.

    Das Team der Kinder- und Jugendförderung nimmt die Spenden nach Ankündigung im Jugendzentrum an oder vereinbart einen Termin, um die Spende kontaktlos abzuholen. Dabei werden selbstverständlich die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

    Die Fahrradwerkstatt ist ein Mikroprojekt des Programms „Jugend stärken im Quartier“ (JustiQ). JustiQ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), den Europäischen Sozialfonds und den Landkreis Offenbach.


    Erweiterung Skate- und Bikepark A661

    04.03.2021

    Dank der "Überdachung" durch die Hengstbachtalbrücke ist der Dreieicher Skate- und Bikepark – oder die "Area 661", wie sie von den Sportlerinnen und Sportlern genannt wird – eine beliebte Trainingsmöglichkeit in der gesamten Region.

    Ein großer Teil der Jugendlichen, die die Anlage nutzen, kommt dabei aus Dreieich. Aber besonders wegen der beiden Dirtjump-Rampen, die vergangenen Sommer gebaut wurden, nehmen Bikerinnen und Biker zum Teil Fahrzeiten von bis zwei Stunden in Kauf, um der "Area 661" einen Besuch abzustatten.

    Mit Blick auf Frühling und Sommer 2021 plant die Kinder- und Jugendförderung Dreieich nun erneut eine Erweiterung der Bike-Anlage. Die Erdsprünge neben den großen Rampen sollen vergrößert werden. Dabei sollen die Sprunghügel dennoch auch für Anfangende tauglich bleiben, um so die Anlage auch für weniger Geübte attraktiv zu machen.

    Der Startschuss fällt am 8. März, wenn in sechs LKW die Spende des Rüsselsheimer Bauunternehmens Bastian unter der Hengstbachtalbrücke anrollt: Rund 100 Kubikmeter neue Erde für die Dirtjumps werden angeliefert und vorerst vor Ort gelagert, denn wann der Bau der neuen Sprünge beginnen kann, wird in Zeiten von Corona von den jeweils geltenden Verordnungen und den entsprechenden Hygienekonzepten abhängig sein. Sicher wird es dann nötig sein, die Dirtjumps für einige Tage zu sperren. Die Halfpipe des Skateparks sollte von dieser Sperrung nicht betroffen sein.

    Der Skate- und Bikepark unter der Hengstbachtalbrücke erfreut sich momentan trotz oder wegen des Wetters und der coronabedingt eingeschränkten Möglichkeiten großer Beliebtheit. Die Kinder- und Jugendförderung und das Ordnungsamt der Stadt Dreieich haben sich im vergangenen Herbst und Winter erfolgreich engagiert, den Betrieb der Anlage weiter aufrecht zu erhalten. Dieser Erfolg ist auch den jungen Nutzerinnen und Nutzern zu verdanken, die die geltenden Verordnungen und strengen Hygienebedingungen im Fokus hatten und teilweise besser akzeptieren konnten als manch Erwachsener. Mitarbeitende der Kinder- und Jugendförderung waren und sind bestmöglich vor Ort, um über die jeweils aktuellen Verordnungen aufzuklären und zum Beispiel Masken auszugeben. Die Ordnungspolizei sorgt mit Kontrollen für die Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

    Tagesaktuelle Informationen und der Projektfortschritt werden über unsere Social-Media-Kanäle veröffentlicht.


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    © Stadt Dreieich

    Fotoworkshop "Hingucker"

    30.10.2020

    Den Stadtteil im Sprendlinger Norden mit dem eigenen Handy zu fotografieren und zu filmen war das Ziel des Workshops „Hingucker“, der in der zweiten Herbstferienwoche für drei Tage im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ von der Kinder- und Jugendförderung in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum durchgeführt wurde.

    Der Workshop begann mit sieben Teilnehmenden ab 12 Jahren im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main mit einer kurzen Führung und einem anschließenden Filmworkshop „Pixelation“. Hierbei konnten die Jugendlichen in kleinen Gruppen erste Erfahrungen in der Produktion eines eigenen Films sammeln. An den beiden folgenden Tagen wurden die Teilnehmenden von dem Filmstudenten Leopold Hotz durch das Programm geführt. Zunächst stand ein Block Theorie an, bei dem die Grundlagen der Fotobearbeitung und des Filmschnitts mit Computerprogrammen, die für Smartphones geeignet sind, vermittelt wurden. Anschließend wurde überlegt, welche Orte für die Jugendlichen im Sprendlinger Norden subjektiv die schönsten Drehorte wären, um dann in Kleingruppen zu den verschiedenen Ortsteilen zu gehen und diese in Szene zu setzen. Es entstanden viele Fotos, die am letzten Tag mit den unterschiedlichsten Techniken wie Perspektiven, Tiefenunschärfen, Kontrast- sowie Helligkeitsveränderungen professionell bearbeitet wurden. Das Resultat des Workshops „Hingucker“ kann sich sehen lassen. Neben den vielen wunderbaren Fotos, die aktuell im Stadtteilzentrum zu bewundern sind, entstand ein Video, bei dem die Jugendlichen über ihren Stadtteil berichten und aufzeigen, was ihnen dort am besten gefällt.

    Der Workshop „Hingucker“ wurde im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


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    Die Initiatoren Jonas Lauren Striese, Franz Chrubasik, Noah Joel Fritz (vorne v.l. mit Rad) und Moritz Seehafer (nicht im Bild) freuen sich mit ihren Familien, Bürgermeister Martin Burlon und Patrick Bessler sowie Rifki Kestem von der Kinder- und Jugendförderung über die Eröffnung der Rampen.© Stadt Dreieich

    Große Sprünge unter der A661

    28.09.2020

    Die Stadt Dreieich freut sich, zusammen mit engagierten Jugendlichen zwei neue Rampen auf der Bikestrecke unter der Hengstbachtalbrücke einweihen zu können.

    Nachdem die Dirtjump-Anlage eine ganze Weile stillgelegt war und die alten Rampen aus Erde zum großen Teil zerfallen waren, hat sich dieses Jahr eine neue, sehr ehrgeizige Gruppe junger Biker zusammengefunden, um der Bikestrecke unterhalb des Skateparks neues Leben einzuhauchen. Dafür haben die Sportler nach Ende des coronabedingten Lockdowns und der damit verbundenen Sperrung der Anlage fast täglich mehrere Stunden mit Schaufeln und Schubkarren die Erdhügel bewegt und geformt und so die Anlage wieder fahr- beziehungsweise springbar gemacht.

    Auch die Eltern der Jugendlichen engagierten sich zum Beispiel mit einer Rüttelplatte zur Festigung der Fahrbahn. Für das größte Teilprojekt bekam das Projekt erfreulicherweise auch Unterstützung von der DLB Dreieich/Neu-Isenburg AöR in Form eines Radladers. Dieser bewegte die Erdmassen, die nun die zwei bis drei Meter hohen Landehügel der beiden großen Sprünge darstellen. Die Absprünge hingegen hat die Gruppe mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendförderung Dreieich aus Holz konstruiert. Knapp 80 laufende Meter Balken, etliche Quadratmeter Grobspan- und Siebdruckplatten und an die tausend Schrauben wurden hier in einigen Stunden Arbeit verbaut. Die zwei Meter hohen Rampen erlauben große Sprünge mit Mountainbikes oder BMX-Rädern, während derer die Jugendlichen spektakuläre, akrobatische Tricks ausführen. Der TÜV Hessen hat die Anlage jüngst abgenommen, so dass diese nun zum Betrieb freigegeben ist.

    Generell ist zu beobachten, dass sich seit diesem Sommer immer mehr junge Sportlerinnen und Sportler unter der A661 Brücke treffen, um auf dem dortigen Skatepark zu biken und zu skaten. Die Kinder- und Jugendförderung Dreieich greift diese erfreuliche Entwicklung auf und mehrmals wöchentlich kümmern sich nun pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit den Jugendlichen um die Anlage. Weiterhin wird auch die Fahrradwerkstatt des Sprendlinger Jugendzentrums dort regelmäßig ihre Dienste anbieten, so dass Sportlerinnen und Sportler direkt vor Ort kleinere Defekte an ihren Fahrrädern, Rollern oder Skateboards reparieren können.

    Bürgermeister Martin Burlon machte sich bei der Einweihung der neuen Absprungrampen selbst ein Bild vor Ort. „Das Engagement der Jugendlichen ist bemerkenswert und ein gutes Beispiel für gelungene Teilhabe in unserer Stadt. Unsere Kinder- und Jugendförderung hat für solche Projekte immer ein offenes Ohr und ist die perfekte Anlaufstelle, um die Interessen und Wünsche der Jugendlichen aufzunehmen und bei der Umsetzung zu unterstützen.“

    Sowohl die Fahrradwerkstatt als auch der Bau der Rampen sind Teil des Programms „Jugend Stärken im Quartier“, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), den Europäischen Sozialfonds und den Kreis Offenbach gefördert wird.


    Konzertauftakt am 25.01.

    21.01.2020

    Der Live Music Living Room, die Konzertreihe der städtischen Kinder- und Jugendförderung, startet das musikalische Jahr 2020 mit einem Live-Konzert, bei dem sich das Vorbeikommen lohnt. Am Samstag, den 25. Januar gibt es den Auftakt mit drei ganz unterschiedlichen lokalen Bands.

    Eine davon ist die Egelsbacher Rasselbande, die seit 2017 in ihrer jetzigen Formation zusammen spielt. Stilistisch verbinden sie Elemente aus Comedy/ Kabarett und setzen diese auf ein solides Rock/ Pop Fundament. Sie benennen ihr Genre als Schmunzelrock, bei dem die Texte nicht nur von der Liebe handeln, sondern auch von kühlen Getränken, heißen Frauen und die Probleme, die beide mit sich bringen. Spaß an der Musik, Humor in den Texten und ein lachendes Publikum sind bei dem Quartett die wichtigsten Voraussetzungen für einen gelungenen Abend. Und natürlich, dass die Fliege sitzt!

    Kaum eine Band verkörpert die gelebte Frankfurter Multikultur so, wie The Garciass, bei deren Musikern die Wurzeln in Ländern wie El Salvador, Saudi Arabien, Spanien, Schweden, Schweiz und Deutschland liegen. Ähnlich kurios ist die musikalische Mixtur, die das Quintett präsentiert. In dieser verschmelzen Elemente aus Alternative Rock, Punk und finsterem Blues zu einer mitreißenden, manischen Soundfusion, die sich nur schwer einem musikalischem Genre zuordnen lässt. Der furiose Groove, die düstere Melancholie und der brachiale Riffrock mutieren zu einem eigenständigen, ungewöhnlichen Stil. Live zelebrieren sie eine furiose Rock-Messe, die man nicht so schnell vergisst, wenn man sie einmal erlebt hat.

    Zu Beginn des letzten Jahres haben sich in Langen fünf Musiker zusammengefunden, um endlich die Musik machen zu können, die in ihren alten Bands so nicht möglich war. Die Herzen der fünf Musiker von Lorraine schlagen musikalisch im gleichen Takt, die Harmonie im Songwriting wird auf der Bühne mehr als deutlich. Ihr melodiöser Alternative-Metal steckt voller Energie und Leidenschaft. Sie bewegen sich spielerisch zwischen drückender Brachialität und mitreißenden Melodien und vollführen dadurch eine gelungene musikalische Gratwanderung, welche sie selbst als "Melodic Alternative Hardcore Metal" bezeichnen.

    Der Einlass an dem Abend im BIKhaus an der Hainer Chaussee 70a ist ab 19:30 Uhr. Getränke und kleine Snacks sind für kleines Geld zu erwerben. Wer mehr wissen möchte und vielleicht auch Interesse hat, bei Konzerten mitzuwirken – egal, ob auf oder vor der Bühne, findet hier mehr Infos: https://www.facebook.com/livemusiclivingroom/

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    © Stadt Dreieich

    Rock im BIKhaus

    12.11.2019

    Das für dieses Jahr letzte Konzert der Konzertreihe „Live Music Living Room“ findet am Samstag, den 16. November, wie gewohnt im BIKhaus an der Hainer Chaussee 70a, statt. Der Gastgeber, die Kinder- und Jugendförderung Dreieichs, freut sich auf auch diesmal auf spannende Bands.

    Aus Egelsbach und Dreieich kommt die Nachwuchsband Missprint und begeistert mit tollen, eigenen Versionen von bekannten Rockklassikern.

    Den nicht ganz so nahen Weg von Heilbronn nach Dreieichenhain nimmt die fünfköpfige Band No Date Theory: Nach ihrem Debütalbum „Virgin Diaries“, folgt im Frühjahr 2019 ihre EP ,, Devil Inside" , mit der die Band musikalisch neue Wege geht. Harte Riffs, heftige Breakdowns und ein Hauch von Melancholie gepaart mit eingängigen Texten und melodischem PopPunk.

    Nach über einem Jahr kommen Thursday in March wieder zurück zu ihren Wurzeln nach Dreieich und möchten ihren Jahresabschluss im BIKhaus feiern, in dem sie bereits ihre erste EP im Jahr 2017 veröffentlicht haben. Hinter Thursday in March liegt ein volles Jahr mit mehreren Highlights: Supportshow im Schlachthof Wiesbaden für die PopPunk Ikonen State Champs aus den USA, Shows auf dem Karben Open Air, Open Doors und die Veröffentlichung ihrer zweiten EP im April.

    Zurück zu ihren Wurzeln geht es auch für Inhuman, die schon vor 17 Jahren im Proberaum im BIKhaus angefangen haben, Musik zu machen. Seither haben sie über 300 Auftritte in Deutschland, Frankreich und Belgien bestritten, haben mehrere Alben veröffentlicht und verschiedene Auszeichnungen gewonnen.

    Der Eintritt an diesem Abend kostet 3 Euro. Der Einlass ist um 19:30 Uhr.


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    © Stadt Dreieich

    Mitternachtssport startet wieder

    15.10.2019

    Ab 18. Oktober treffen sich wieder jeden Freitag zwischen 22:30 Uhr und 01:30 Uhr Dreieicher Jugendliche ab 16 Jahren in der Hans-Meudt-Halle um gemeinsam Sport zu treiben.

    Der Mitternachtssport ist ein Angebot der städtischen Kinder- und Jugendförderung und findet regelmäßig in den Herbst- und Wintermonaten statt. In erster Linie wird dabei Fußball gespielt, aber auch der Fitnessraum der Sporthalle wird bei Interesse der Teilnehmenden genutzt. Geleitet wird das Projekt wieder vom Pädagogen Rifki Kestem, der durch zwei Schiedsrichter unterstützt wird.

    Das spätabendliche Freizeitangebot ist ein Mikroprojekt im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, welches der Landkreis Offenbach mit den Städten Neu-Isenburg, Dietzenbach, Langen und Dreieich seit 2015 umsetzt. Noch bis Mitte 2022 wird „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ am Standort Dreieich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), dem Europäischen Sozialfonds und dem Landkreis Offenbach mit jährlich ca. 50.000 € gefördert.


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    © Stadt Dreieich

    Acoustic Night im BIKhaus

    18.09.2019

    Der Sommer ist vorbei und die Veranstaltungen verlagern sich wieder von draußen nach drinnen. So eröffnet auch der Live Music Living Room die kälteren Tage mit einem flauschigen Akustik-Konzert.

    Die 27-jährige Nicky ist Wild im Wald. Die hauptberufliche Sozialarbeiterin ist inspiriert von musikalischen Akteur*innen der 1960er Jahre, was deutlich wird, wenn sie amerikanische Folk-Balladen oder auch Texte von deutschen Liedermachenden präsentiert. Sie tritt mit ihrer Musik für ein friedvolles und zugewandtes Miteinander ein und verbindet ihre Leidenschaft für die Musik mit gesellschaftlichem Engagement.

    Wie schon so oft treten am Samstag, den 21. September, in der Hainer Chaussee 70a wieder drei verschiedene Acts an, um in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre mit den Zuhörer*innen einen schönen Abend zu verbringen

    Das Duo Semytones aus Langen tritt seit etwas mehr als einem Jahr gemeinsam auf. Emily Gernandt und Sven Luppold ziehen die Zuhörenden mit ihren eigenen Interpretationen von Folk und Country Klassikern in den Bann und wagen gerne auch Experimente in andere Stilrichtungen wie Swing, Pop oder auch mal Rock.

    Im vergangenen Jahr viel herum gekommen ist der dritte Akteur dieses Abends, der Singer/Songwriter Roskønig aus Wächtersbach. Seine erste EP „Von Geistern und Berichten“ hat er im Mai veröffentlicht und seitdem ist er viel im Rhein-Main-Gebiet unterwegs. Der Schwerpunkt bei dem deutschsprachigen Album liegt ganz klar auf den Texten. Ohne Kitsch und mit einem Augenzwinkern, aber auch ehrlichem Gefühl. Die Musik ist sein emotionales Ventil und die kreative Möglichkeit sich auszudrücken.

    Der Eintritt an diesem Abend ist kostenfrei. Der Einlass ist um 19:30 Uhr.


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    © Stadt Dreieich

    Graffiti-Projekt am BIKhaus

    13.06.2019

    In der vergangenen Woche wurde die Fassade des BIKhaus in Richtung Hainer Chaussee, im Rahmen eines Graffiti- und Street Art-Workshops, bunt gestaltet.

    Dabei machte den Sprühenden das wechselnde Wetter zu schaffen. Während es an den ersten Tagen vor der Wand in der Mittagssonne gefühlte 40 Grad waren, unterbrach an den Folgetagen einsetzender Regen den Fortgang der Arbeiten. Doch die Jugendlichen und Graffitikünstler trotzten dem Wetter.

    Da der Workshop, neben den eigentlichen Mal- und Sprüharbeiten, auch einiges an Vorbereitung und Planung umfasste, gab es immer etwas zu tun. Gemeinsam wurden Motive erarbeitet, dafür der passende Platz im Wandbild gesucht und viele Schablonen erstellt.

    Für die 15-jährige Annika aus Sprendlingen, war diese Art der Malkunst eine neue Erfahrung. „Ich wollte das einfach mal ausprobieren und hätte nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht“, resümierte sie zufrieden. Ein Buch auf dem Graffitibild trägt nun ihren Namen und ein von ihr gestaltetes Symbol. Auch alle anderen Jugendlichen konnten sich mit einem eigenen kleinen Motiv oder auch ihrem Namen auf dem Graffiti verewigen.

    Das Graffiti setzt sich aus mehreren Bildelementen zusammen. Der überdimensionale Schriftzug „BIKhaus“ soll das 2017 bezogene Jugendhaus auch von der Straße aus schon erkennbar machen. Im unteren Teil des Bildes tummeln sich Dinge, die auf mögliche Angebote und Events im BIKhaus hinweisen. Die abgebildeten Bücher tragen Begriffe, die die Besucher*innen mit dem BIKhaus verbinden. Der obere Bildbereich weist auf die geografische Lage hin und stellt die Verbindung zum Stadtteil her. Hier findet man die Burg Hayn und das Obertor vor Ansätzen der Frankfurter Skyline.

    Für die Durchführung der Kunstaktion konnte das BIKhaus zwei Künstler aus dem Frankfurter Atelier in den Naxoshallen engagieren. Einer der beiden, Gündem Gözpinar, hat in seinen jungen Jahren selbst an Angeboten der städtischen Kinder- und Jugendförderung teilgenommen. „Der Kontakt ist seit dem nie so ganz abgebrochen. Für mich als Dreieicher ist es immer ein tolles Gefühl, etwas in der eigenen Stadt machen zu können“, freut er sich über die Zusammenarbeit. Er und sein Kollege Balázs Vesszösi führen schon mehrere Jahre viele Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum und Workshops für Kinder und Jugendliche durch.

    Auch Bürgermeister Martin Burlon war unter der Woche bei hochsommerlichen Temperaturen vor Ort, um sich ein Bild zu machen und mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Er zeigte sich zufrieden, dass die zuvor etwas triste weiße Wand nun im farbenfrohen Gewand erstrahlt.


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    © Stadt Dreieich

    Viel Resonanz auf Konzerte im Mai

    23.05.2019

    Einen wunderbaren Auftakt des Live Music Living Rooms erlebten mehr als 70 Zuhörende am Donnerstag beim Akustikabend im BIKhaus. Die jungen Musiker*innen sorgten gemeinsam mit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt für eine absolute Wohlfühlatmosphäre, die alle Beteiligten sicherlich noch einige Zeit in Erinnerung behalten werden.

    Drei musikalische Duette schufen mit ihren selbstgetexteten Liedern und eigenen Interpretation von bekannten Songs viele stimmungsvolle Augenblicke. „Mit so einem großen Zuspruch und solch einer positiven Resonanz konnten wir nicht rechnen.“ freute sich die Offenthalerin Eva Lange, Teil des Duetts Ivy. Patrick Bessler von der Kinder- und Jugendförderung pflichtete ihr bei und war auch von den anderen beiden Duetten Barefish und Nick&Josie angetan. „Wegen solcher jungen Musizierenden machen wir diese Veranstaltungen. Solche Plattformen sind sehr wichtig für die musikalische Entfaltung und Entwicklung von Nachwuchskünstlern.“ Höhepunkt für das Publikum war nach mehr als drei Stunden guter Musik ein gemeinsamer Auftritt aller drei Duette.

    An gleicher Stelle gab es dann zwei Tage später das musikalische Kontrastprogramm. Drei Hardcore Bands sorgten mit lautstarker Unterhaltung dafür, dass das Publikum nie still stand. Santa Jaw spielten, geprägt von den 1990er Jahren, eine Mischung aus Deathcore und Pop-Punk und hatten mit ironischem Auftreten die Lacher auf ihrer Seite. Die Langener Combo Nautilus überzeugte mit Spielfreude, feinsten Drum- und Gitarrensoli sowie einprägenden Shouts. Den Abschluss des Abends besiegelten mit O’Mara eine Band, die sich erst im vergangenen Jahr gefunden hat, deren Bandmitglieder jedoch schon lange im Musikgeschäft dabei sind. Sie legten einen vielversprechenden Auftritt mit großer Leidenschaft und Power hin und schafften es, ihre Energie auf das Publikum zu übertragen.

    Die Kinder- und Jugendförderung plant bereits Fortsetzungen der Veranstaltungen und freut sich über Anfragen und Bewerbungen von interessierten Musiker*innen. Weitere Infos und Bilder der Veranstaltungen gibt es auf der Seite: https://www.facebook.com/livemusiclivingroom/ 


    Zwei Konzerte im Mai

    02.05.2019

    Der Live Music Living Room öffnet im Mai sogar zwei Mal seine Tore.

    Am Donnerstag, 16. Mai, gibt es ab 19 Uhr einen Akustik-Abend, bei dem drei musikalisches Duos aus Dreieich und Langen bei sanften Klängen und gemütlicher Atmosphäre den Feierabend einläuten. Ivy, Barefish und Nick and Josie freuen sich auf viele Zuhörer*innen. Das Konzert findet bei gutem Wetter draußen statt.

    Zwei Tage später, am Samstag, 18. Mai, wird es laut. O’Mara, Santa Jaws und Nautilus versprechen feinsten Hard-Metal- und Trapcore, bei denen nicht nur die Köpfe zum Headbangen fliegen.

    Das ganze findet wie gewohnt im BIKhaus an der Hainer Chaussee 70a, statt.

    Weitere Informationen gibt es unter https://www.facebook.com/livemusiclivingroom/

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    © Stadt Dreieich
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    © Stadt Dreieich

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    Neben vielen Jugendlichen war beim letzten Mitternachtssport vor der Sommerpause auch ein Betreuerteam um Ressortleiter Christoph Stroh (unten links) und Rifki Kestem (Bildmitte) mit von der Partie.© Stadt Dreieich

    Mitternachtssport pausiert

    17.04.2019

    Von Oktober bis Ostern trafen sich jeden Freitag zwischen 22:30 Uhr und 01:30 Uhr Dreieicher Jugendliche ab 16 Jahren in der Hans-Meudt-Halle, um gemeinsam Fußball zu spielen. Am vergangenen Freitag traten die Jugendlichen vor der „Sommerpause“ ein letztes Mal gegen den Ball.

    Rifki Kestem, Pädagoge der Kinder- und Jugendförderung, der das Projekt leitet, schaute zu Beginn in das eine oder andere traurige Gesicht, als er ankündigte, dass dies der letzte Termin vor der Pause sei. Für viele Jugendliche war der Freitagabend ein festeingeplanter Termin.

    Kestem zieht eine positive Bilanz. Jede Woche kamen zwischen 30 und 50 Jugendliche in die Halle. „Es war toll zu sehen, mit wie viel Freude und Energie die Jugendlichen jeden Freitag aufs Neue hier angekommen sind. Das hat auch mich jedes Mal für den Mitternachtssport begeistert“, berichtet er. Wichtig ist Kestem, dass es beim Kicken, als auch am Spielfeldrand, immer friedlich und fair zugeht. „Das ist nicht selbstverständlich“, weiß auch Christoph Stroh, Ressortleiter Kinder- und Jugend- und Quartiersförderung, die Arbeit seines Kollegen zu schätzen. „Rifki kennt die Jugendlichen und hat zu jedem einen Draht. Wer in die Halle kommt, dem ist klar, Rifki ist hier der Chef“.

    Zum letzten Termin gab es neben dem Sportangebot auch etwas zu Stärkung. Jugendliche aus dem Jugendzentrum sorgten mit frisch gebackenen Waffeln für kleine Mitternachtssnacks, die von den Mitspielenden gerne angenommen wurden.

    Viele der Jugendlichen werden im Oktober wieder kommen. Bis dahin werden einige von ihnen helfen, ein Fußballturnier für Kinder im Sprendlinger Norden auf die Beine zu stellen. Der Termin hierfür ist schon Anfang Mai. „Die hier entstandene Gemeinschaft soll einen Mehrwert auch für andere im Stadtgebiet haben“ freut sich Christoph Stroh über die Planung.

    Der Mitternachtssport ist ebenso wie die Fahrradwerkstatt im Jugendzentrum Sprendlingen ein Mikroprojekt der Stadt Dreieich im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, welches der Landkreis Offenbach mit den Städten Neu-Isenburg, Dietzenbach, Langen und Dreieich seit 2015 umsetzt.

    „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), den Europäischen Sozialfonds und den Landkreis Offenbach.


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    Rifki Kestem (links) und Dirk Libbach, die die Fahrradwerkstatt im Jugendzentrum betreuen, freuen sich über die vielen Fahrradspenden© Stadt Dreieich

    Freude über viele Fahrradspenden

    09.04.2019

    Dreieich. Im März hatte die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich zu Spenden von ausrangierten Fahrrädern aufgerufen und auf die Dreieicher Bürger*innen war wie immer Verlass. Das Telefon des Jugendzentrums stand nicht still und in kurzer Zeit wurden über 40 Fahrräder abgegeben oder zur Abholung angemeldet.

    „Unsere Lagermöglichkeiten sind nun erschöpft und wir wollen die Räder erst einmal unter die Leute bringen“, freut sich Rifki Kestem vom JuZ Sprendlingen über die vielen Spenden. Viele Räder sind noch in einem akzeptablen Zustand und können mit kleineren Reparaturen schnell wieder fahrtüchtig gemacht werden. Hierfür veranstaltet das Jugendzentrum in den Osterferien einen Workshop.

    Neue Fahrradspenden können dann gerne wieder nach den Osterferien, also Anfang Mai, entgegengenommen werden. Wenn Sie ein altes Fahrrad im JuZ Sprendlingen abgeben möchten, oder das Team der Fahrradwerkstatt ein Rad bei Ihnen abholen kann, melden Sie sich bitte bei:

    Jugendzentrum Sprendlingen, Benzstraße 51, 63303 Dreieich, Telefon: 06103 311598, E-Mail: juz-sprendlingenwebde

    Die Fahrradwerkstatt ist ein Mikroprojekt, das im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ (kurz: JustiQ) stattfindet. JustiQ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), den Europäischen Sozialfonds und den Landkreis Offenbach.


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    © Stadt Dreieich

    Ausrangierte Fahrräder gesucht

    25.03.2019

    Seit Anfang 2016 betreibt die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich im JuZ Sprendlingen eine Fahrradwerkstatt. Immer freitags zwischen 17 und 20 Uhr können Jugendliche in dieser Werkstatt unter Anleitung der Pädagog*innen des Jugendzentrums Fahrräder warten und reparieren.

    Das Angebot wird rege genutzt und oft bringen die Jugendlichen genug handwerkliches Geschick mit, um nicht nur eigenständig ihre Räder zu warten, sondern auch, um andere Jugendliche bei Reparaturen zu unterstützen.

    Dank großzügiger Spenden Dreieicher Bürger*innen war es im Laufe der letzten drei Jahre möglich, über die Fahrradwerkstatt sehr viele junge Menschen mit Fahrrädern auszustatten. Dies bedeutet für die Jugendlichen eine enorme Steigerung der Mobilität und Teilhabe am öffentlichen Leben. Insbesondere jungen zugewanderten Menschen ermöglichen die Fahrräder, sich schneller in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden und Schulen, aber auch Freizeitangebote wie Sportvereine und Kulturveranstaltungen, leichter zu erreichen.

    Der Bedarf nach ausrangierten Fahrrädern ist weiterhin groß, deshalb bittet die Kinder- und Jugendförderung erneut um Spenden. Wer sein altes Fahrrad im JuZ Sprendlingen abgeben oder ein Rad dem Team der Fahrradwerkstatt zur Abholung anbieten möchte, kann sich bitte melden beim:

    Jugendzentrum Sprendlingen

    Benzstraße 51

    63303 Dreieich

    Telefon: 06103 311598

    E-Mail: juz-sprendlingenwebde

    Die Fahrradwerkstatt ist ein Mikroprojekt, das im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ (kurz: JustiQ) stattfindet. JustiQ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), den Europäischen Sozialfonds und den Landkreis Offenbach.


    Rock im BIKhaus

    11.03.2019

    Der Live Music Living Room, die Konzertreihe der Kinder- und Jugendförderung, geht auch im Jahr 2019 weiter. Das erste von mehreren geplanten Konzerten findet am Samstag, den 23. März, wie gewohnt im BIKhaus an der Hainer Chaussee 70a, statt.

    Die Kinder- und Jugendförderung Dreieich verfolgt mit dieser Veranstaltung nicht nur das Ziel, einen kulturellen Beitrag für die Stadt Dreieich zu leisten, sondern auch Jugendliche und junge Erwachsene bei dem Versuch zu unterstützen, ihre Kreativität einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Deshalb fördert die Kinder- und Jugendförderung insbesondere Bands, die selbstgetextete und eigenkomponierte Lieder spielen. Dass es dieses Mal wieder rockig wird, versprechen drei Bands aus der Region.

    Juicy Roadkill steht für rotzig offensiven und dennoch melodischen Postpunk. Die vier leidenschaftlichen Musiker rund um Frontfrau Lisa, kreieren aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen einen unverwechselbaren Sound, der mit Druck, aber auch Gefühl, in das Ohr eindringt und dort einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Schnelle und aggressive Gitarrenriffs im Wechselspiel mit Bass und Schlagzeug erzeugen den nötigen „Bumms“, um die Musik nach vorne zu treiben. Eine eingespielte Truppe, die die Bühne fest im Griff hat, Musik die bewegt und zum Mitsingen einlädt - Das macht Lust auf mehr.

    Aus Langen kommen Campfiremen! Sie gönnen sich den Luxus der Unangepasstheit in angepassten Zeiten, ohne dabei Vergangenem hinterher zu trauern. Die Band verpackt Rockmusik mit unabdingbaren Elementen wie massiven Gitarrenriffs und rauer Whiskeystimme neu und präsentiert diese vor allem Live mit einer fesselnden Leidenschaft. Die stilistischen sowie spirituellen Elemente sind klar im Blues und Classic Rock zu finden. Trotzdem folgen sie keinen Klischees, sondern nehmen mit dem Feeling großer Künstler vieler Generationen vor ihnen Bezug auf das gegenwärtige Zeitgeschehen und -gefühl. Die unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten und Inspirationen der Bandmitglieder finden in den Songs zusammen und bilden eine spannungsreiche, lebendige Einheit. Ihnen geht es um Widerspruch. Rockballaden mit Klavier und Cello treffen auf soliden Rock.

    Die letzte Band sind die Dreieicher Lokalmatadoren von SPY#ROW. Wenige Wochen vor ihrem Album „Release“ rocken sie nochmal die Bühne des Jugendhauses. SPY#ROW bringen frischen Wind und jugendliches Flair! Seit mehr als 14 gemeinsamen Jahren auf der Bühne bestätigt das Trio, dass man es trotz der Jugend keineswegs mit Anfängern zu tun hat. Sam und Tim Jäger sowie Drummer Arian Gerhardt sind ein eingespieltes Team und das merkt man in jeder Sekunde, die man der Band zuhört und vor allem zusieht. SPY#ROW begeistern durch energiegeladenen und melodischen Rock, dem sie stets ihre eigene Modernität einhauchen, sodass ihre Songs dem Jahre 2019 absolut würdig sind. Sie wollen sich nicht durch Einordnung in Ihrem Stil beschränken lassen. Ihre Songs sind modern, individuell und unverkennbar. Rockmusik transportiert Emotionen wie sonst kein anderes Genre, zudem wird hier deutlich, wie viel Handwerk in der Musik steckt. Das ist zumindest die Aussage der Jungs. In diesem Falle moderner Heavy Rock, der das Publikum begeistert, egal ob jung oder alt.

    Der Eintritt an diesem Abend beträgt 3 Euro. Der Einlass ist um 19:30 Uhr. 

    Weitere Informationen gibt es unter

    https://www.facebook.com/livemusiclivingroom/

    ko

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    Kim Arndt© Stadt Dreieich

    Förderprogramm geht in die Verlängerung

    29.01.2019

    Die Entwicklung junger Menschen fördern und gleichzeitig mit ihrer Hilfe das Quartier aufwerten ist das ambitionierte Ziel des Projektes „Jugend Stärken im Quartier“. Zuständig für die Durchführung ist die Pädagogin Kim Arndt, Mitarbeiterin der städtischen Kinder- und Jugendförderung.

    Ob Hilfe bei der Praktikums- oder Ausbildungssuche, ein offenes Ohr bei persönlichen Problemen oder auch Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen, das Unterstützungsangebot ist vielfältig und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen. „Dies macht die Arbeit für mich sehr abwechslungsreich. Kein Arbeitstag gleicht dem vorherigen“, berichtet Kim Arndt, die bereits seit September 2016 Ansprechpartnerin für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis einschließlich 26 Jahren ist.

    Dass ihr eigener Berufseinstieg noch nicht allzu lange zurück liegt, sieht sie als einen großen Vorteil. „Dadurch kann ich mich besonders gut in die Probleme der Zielgruppe hineinversetzen.“ Im vergangenen Jahr hat Kim Arndt ca. 20 Jugendliche im Rahmen der Einzelfallhilfe über einen längeren Zeitraum begleitet. „Eine der größten Herausforderungen dabei ist es, einen langen Atem zu haben. Einige Jugendliche haben keinerlei Tagesrhythmus und schaffen es nur schwer vereinbarte Termine einzuhalten. Sie brauchen für manche Dinge mehr Zeit und es geht nur schleppend voran. Das muss man in einem gewissen Maße aushalten können, da der Aufbau von Druck zumeist zum Kontaktabbruch führt.“, berichtet Kim Arndt aus ihrem Arbeitsalltag.

    Auch die Durchführung von Gruppenangeboten und sogenannten „Mikroprojekten“, die einen Mehrwert für das Quartier darstellen sollen, gehört zum Repertoire des Förderprogrammes. Bei der Durchführung der Mikroprojekte kann sich Kim Arndt auf die Unterstützung ihrer Kolleg*innen der Kinder- und Jugendförderung verlassen. Mikroprojekte, wie zum Beispiel der Mitternachtssport oder auch die Fahrradwerkstatt im Jugendzentrum, dienen zum Motivations- und Vertrauensaufbau mit dem Ziel, die jungen Menschen an eine intensivere Begleitung heranzuführen. Außerdem sollen sie der Aktivierung, Kompetenz- und Persönlichkeitsstärkung dienen, welche wichtige Faktoren beim Einstieg in die Berufswelt sind.

    Das Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ ist sozialräumlich ausgerichtet und konzentriert sich auf Stadt- und Ortsteile mit erhöhtem Entwicklungsbedarf. Im Falle Dreieichs ist dies das Fördergebiet Hirschsprung-Breitensee. Der Anteil junger Menschen ist hier höher als im restlichen Stadtgebiet. Ein Blick in die Statistik zeigt auch, dass in diesem Quartier die Ausbildungs- und Berufssuche ein wichtiges Thema ist.

    Jüngst hat der Magistrat der Verlängerung des Förderprogrammes zugestimmt. „Ich freue mich,“ erklärt Bürgermeister Zimmer, „ dass wir erneut für einen Zeitraum von rund 3,5 Jahren eine Förderzusage erhalten haben. Jede*r Jugendliche, der/dem wir in dem Projekt eine Perspektive aufzeigen und Orientierung geben können, ist aus meiner Sicht ein Erfolg. Es erfordert viel Geduld und die Fähigkeit mit Rückschlägen umzugehen. Kim Arndt und das Team der Kinder- und Jugendförderung stellen diese Fähigkeiten tagtäglich unter Beweis. Das weiß ich zu schätzen und ich bin dafür äußerst dankbar.“

    Für „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, welches über Bundesmittel und Mittel des europäischen Sozialfonds gefördert wird, hat der Kreis Offenbach als koordinierende Stelle bis einschließlich Juni 2022 Mittel von jährlich rund 50.000 Euro in Aussicht gestellt.

    Kim Arndt hat ihr Büro im Jugendzentrum in der Benzstraße, plant für dieses Jahr aber auch im Stadtteilzentrum in der Hegelstraße an bestimmten Tagen Fuß zu fassen, um noch zentraler im Quartier eine Anlaufstelle zu bieten. Die Frage, wann eine Begleitung als „Erfolg“ einzustufen sei, möchte sie nicht pauschal beantworten. „In einem Fall ist es überhaupt wieder ein Ziel im Leben zu haben, in einem anderen, kann es die Zusage für einen Ausbildungsplatz sein. Wenn der Jugendliche mit dem Erreichten zufrieden ist, dann bin ich es auch.“

    Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene erreichen Kim Arndt montags bis freitags unter 0175/ 9052266 – auch über WhatsApp – oder per Email: Kim.Arndtdreieichde.

    „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), den Europäischen Sozialfonds und den Landkreis Offenbach. 


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    Aron Kifle, Rifki Kestem und Amiry Sahadatullah (von links) begleiten den Mitternachtssport© Stadt Dreieich

    Mitternachtssport wieder gestartet

    05.11.2018

    Seit Ende Oktober treffen sich wieder jeden Freitag zwischen 22:30 Uhr und 01:30 Uhr Dreieicher Jugendliche ab 16 Jahren in der Hans-Meudt-Halle um gemeinsam Sport zu treiben. Das Angebot der städtischen Kinder- und Jugendförderung findet seit 2015 regelmäßig in den Herbst- und Wintermonaten statt. In erster Linie wird dabei Fußball gespielt, aber auch der Fitnessraum der Sporthalle wird bei Interesse der Teilnehmenden genutzt.

    Rifki Kestem, Pädagoge der Kinder- und Jugendförderung, der das Projekt leitet, wird dabei von Aron Kifle und Amiry Sahadatullah unterstützt. Beide jungen Männer kommen aus Sprendlingen und behalten während der Spiele, mal als Mitspieler und mal als Schiedsrichter, die Übersicht.

    Kestem freut sich, dass das Angebot so gut angenommen wird. Jede Woche kommen zwischen 30 und 50 Jugendliche in die Halle, darunter auch einige Jugendliche mit Fluchthintergrund, die erst seit zwei oder drei Jahren in Dreieich leben. „Es geht immer fair zu, die Jugendlichen begegnen sich mit Respekt. Das ist uns sehr wichtig“ berichtet Rifki Kestem. Er steht am Spielfeldrand und hat immer die ganze Halle im Blick. Obwohl an manchen Tagen die hohe Teilnehmerzahl für das gut eingespielte Betreuerteam eine Herausforderung darstellt, bleibt es sowohl beim Kicken als auch am Spielfeldrand immer fair.

    Das Sportangebot stellt für Dreieicher Jugendliche eine attraktive und kostenlose Alternative zu kommerziellen Freizeitangeboten am Wochenende dar und fördert den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus dienen die Veranstaltungen den Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendförderung Dreieich dazu, Kontakt zu Jugendlichen aufzubauen und sie über Angebote des Projekts „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, welches zum Beispiel Unterstützung bei der Ausbildungssuche anbietet, zu informieren.

    Das spätabendliche Freizeitangebot ist ebenso wie die Fahrradwerkstatt im Jugendzentrum Sprendlingen ein Mikroprojekt der Stadt Dreieich im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, welches der Landkreis Offenbach mit den Städten Neu-Isenburg, Dietzenbach, Langen und Dreieich seit 2015 umsetzt.

    „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), den Europäischen Sozialfonds und den Landkreis Offenbach.


    konzi
    © Stadt Dreieich

    Rockig in den Herbst

    26.09.2018

    Das BIKhaus hieß den Herbst am Samstag, den 22.09. mit einem Konzert aus ihrer Reihe des „Live Music Living Room“, willkommen.

    Bei schmuddeligem Wetter peitschten Thunderbird gleich ordentlich ein. Die junge Band spielte verschiedene Rockklassiker und ging mit großem Applaus von der Bühne.

    Im Anschluss daran brachte die Rasselbande das Publikum zum tanzen und lachen. Ihre Ankündigung mit humorvollen und eingängigen Texten die Zuhörer zum Mitmachen zu bewegen, setzten sie so in die Tat um, dass sie mehrere Zugaben spielen sollten.

    Das aufgeheizte Publikum kam bei Rivers voll auf seine Kosten und schwang die Köpfe bei harten Riffs und zappelte mit dem ganzen Körper, wenn die Songs in die punkige Richtung gingen.

    Den Abschluss des Abends machten The Jukes aus Rödermark, welche sich nachhaltig als echte „Rampensäue“ in das Gedächtnis brannten. Die innovativen Musiker vereinten viele verschiedene Musikgenres in ihrem Auftritt und veranstalteten mit dem ganzen Saal eine Polonaise, bei der alles komplett durcheinander gewirbelt wurde. Die Band ist kommende Woche am 3.10. beim Dreieicher Stadtfest wieder live zu bewundern.

    Den nächsten „Live Music Living Room“ gibt es am Samstag, den 10.11 im BIKhaus. Weitere Informationen folgen in Kürze.

    Aktuelle News gibt es auch unter: https://www.facebook.com/livemusiclivingroom


    Konzertreihe geht weiter

    04.09.2018

    Wieder mal was auf die Ohren gibt es am Samstag, den 22.09.18 im BIKhaus in Dreieichenhain. Nach erfolgreichem Start der neuen Konzertreihe „Live Music Living Room“ lädt die Kinder- und Jugendförderung vier Bands ein, die sich freuen vor großem Publikum zu spielen.

    Dieses Mal ist auch eine junge Band mit dabei, die sonst im BIKhaus probt und deswegen natürlich schon darauf brennt, bei ihrem Heimspiel loslegen zu dürfen. Thunderbird um Frontfrau Chrissy probieren sich im altbewährten und geben Oldies und Rockcover zum Besten.

    Aus der Nachbarstadt Egelsbach ist die Rasselbande zu Gast. Das männliche Quartett spielt ein buntes Potpourri von Pop bis Punk, hat jedoch ganz klar die Prämisse, dass durch die witzigen Texte, der Spaß im Vordergrund steht.

    Wenn vier Musiker nach jahrelanger Bühnenerfahrung eine neue Band gründen, stellt sich die Frage, wer eigentlich die höheren Erwartungen hat. Die Zuhörer oder die neu zusammengekommenen Musiker selbst? In jedem Fall lohnt es sich, ganz genau hinzuhören, denn genau diese Umstände lassen doch meist etwas Großes entstehen. Grunge trifft auf Pop, Schwermut auf Gaspedal. Rivers zeigen wie kurz ein Sprung von punkigen Gitarren zu flächigem Hymnensound sein kann und wie leicht man ihn vollführt. Sie lassen los, um im unmittelbar nächsten Moment den Puls wieder voranzutreiben und kreieren ein Songmosaik, das mehr ist als einfache Popmusik.

    Welche Band hat so viele unterschiedliche Stilrichtungen, wie Funk, Blues, Rock, Reggea, Jazz, oder auch Folk? Das können nur die The Jukes sein. Die vier Jungs haben es geschafft, alles in irgendeiner Form zu verarbeiten, was ihnen gefällt und dabei doch authentisch, ehrlich und einzigartig zu klingen. Sollte es auf das Publikum verwirrend wirken, bleibt man letztlich doch durch eine geschmeidige Priese Humor am Ball und wird von Sekunde zu Minute gespannter, was da nun als nächstes kommen mag.

    ko
    © Stadt Dreieich

    küche
    Projektbegleiter Hartmut Honka (erster von links), Willi Hartmann, 1.Vorsitzende des Dreieicher Weihnachtskalenders (dritter von rechts), Patrick Bessler von der Kinder- und Jugendförderung Dreieich (erster von rechts) und die Jugendlichen freuen sich über die neue Küche.

    Neue Küche für den Jugendraum in Offenthal

    20.06.2018

    Dank eines Projektes des Dreieicher Weihnachtskalenders konnte eine neue Küchenzeile im Jugendraum Offenthal installiert werden.

    Der Jugendraum am Sportplatz 1-3 in Offenthal ist ein Projekt der Kinder- und Jugendförderung Dreieich. Eröffnet wurde er schon 2002, nachdem eine große Gruppe Jugendlicher sich einen selbstverwalteten Treffpunkt in Offenthal wünschte. Mittlerweile sind die Jugendlichen, die den Raum 2002 zusammen mit der Kinder- und Jugendförderung Dreieich eröffnet haben, längst erwachsen geworden und neue Jugendliche haben die Verantwortung dafür übernommen.

    Die Kinder- und Jugendförderung Dreieich verfolgt mit dem Jugendraum das Ziel, Jugendlichen in Offenthal Möglichkeiten zur eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Lebensraumes zu bieten. Der Jugendraum stellt neben einem attraktiven Freizeitangebot ein Umfeld dar, in dem Jugendliche verschiedene soziale Kompetenzen erlernen und erproben können. Hierzu gehören unter anderem sich für eigene und Interessen anderer einzusetzen und gemeinsam Projekte zu planen, sich innerhalb einer Gruppe von Nutzern und anderen Akteuren in der Umgebung abzustimmen und für eine Sache Verantwortung zu übernehmen. Außerdem besteht für alle Dreieicher Jugendlichen die Möglichkeit, den Raum für kleinere Feierlichkeiten oder Veranstaltungen anzumieten.

    Mit Hilfe des Dreieicher Weihnachtskalenders war es nun möglich, die stark in die Jahre gekommene alte Küchenzeile des Raumes durch eine neue zu ersetzen. Der Weihnachtskalender konnte die MHK Group als Projektpaten gewinnen. So konnte die neue Küchenzeile direkt als eine Sachspende umgesetzt werden. Als Projektbegleiter stellte sich Hartmut Honka zur Verfügung. Über die neue Küchenzeile inklusive neuen Herd und sogar einer Spülmaschine haben sich die jungen Nutzerinnen und Nutzer des Jugendraumes sehr gefreut. Der Küchenraum erstrahlt in einem neuen Licht und es ist endlich wieder möglich, gemeinsam kochen zu können.

    Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich und die Nutzerinnen und Nutzer des Jugendraumes Offenthal danken dem Dreieicher Weihnachtskalender, Herrn Honka und der MHK Group für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

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