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Verkehrsentwicklung
Ortsdurchfahrt Offenthal

Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Dreieich-Offenthal

Das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumfahrung Offenthal (Südumgehung + östliche Querspange) wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt mit dem Planfeststellungsbeschluss am 08.05.2009 abgeschlossen.
Die Verkehrsfreigabe des Kernstücks der Ortsumfahrung ist am 13.12.2013 erfolgt. Am 15.10.2014 wurde die Verkehrsfreigabe der noch fehlenden östlichen Querspange von Hessen Mobil vollzogen. Vor diesem Hintergrund ergibt sich nun ein entsprechender Handlungsbedarf hinsichtlich der Umgestaltung der ehemaligen Ortsdurchfahrten in Offenthal.
  • Planungswerkstatt I. am 28.09.2013 (Ortsbegehung)

    Im Rahmen der Ortsentwicklung Offenthal wurde eine Planungswerkstatt bestehend aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern von Offenthal sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Dreieicher Politik gegründet, die sich u.a. mit dem Thema Neugestaltung der ehemaligen Ortsdurchfahrten auseinandersetzen wird. Im Zuge einer ersten gemeinsamen Ortsbegehung am 28.09.2013 wurden bereits erste wertvolle Hinweise und Anregungen gesammelt, die in das weitere Planungsverfahren einfließen sollen. Folgende Ziele für die geplante Umbaumaßnahme sowie das Verkehrs- und Gestaltungskonzept wurden daraus abgeleitet und zusammengeführt:

    • Verbesserung der Attraktivität und Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden (u.a. auch mit organisatorischen Maßnahmen der StVO)
    • Berücksichtigung verkehrsberuhigender/ geschwindigkeitsreduzierender Maßnahmen (Reduzierung des Fahrbahnquerschnitts, Vermeidung Schleichverkehre, etc.)
    • Berücksichtigung des kommunalen Radwegenetzplans
    • Berücksichtigung des ruhenden Verkehrs
    • Steigerung der Aufenthaltsqualitäten des öffentlichen Raums und Aufwertung des Ortsbildes (Funktion der Ortsmitte)
    • Städtebaulich-gestalterische Maßnahmen zur Straßenraumgestaltung, insbesondere der Kreuzungsbereiche
    • Maßnahmen zur Stadtökologie (straßenbegleitendes Grün)
  • Planungswerkstatt II. am 29.01.2015

    Am Donnerstag, den 29.01.2015 wurde die Planungswerkstatt zum Thema Neugestaltung der ehemaligen Ortsdurchfahrten mit einer weiteren Sitzung in der Philipp-Köppen-Halle in Offenthal fortgesetzt. An diesem Abend stellte sich das Büro R+T Ingenieure für Verkehrsplanung aus Darmstadt vor, welches mit der Neugestaltung der ehemaligen Ortsdurchfahrten beauftragt worden ist. Zu Beginn wurde über den Sachstand der Abstufung (Baulastträgerwechsel) und die aktuellen Ergebnisse der Verkehrserhebung 2015 informiert. Hierzu wurden zahlreiche Fragen und Hinweise zu folgenden Themen eingesammelt:

    • Straßensanierung durch Hessen Mobil, Umgang mit noch vorhandenen Straßenschäden,
    • Geeignete Richtungsmarkierung auf der Ortsumfahrung,
    • Erfassung der Ortsumfahrung durch Navigationsgeräte,
    • Verkehrszählung auf der Ortsumfahrung,
    • Verkehrsbelastungen am Kreisel in der Quelle und Auswirkungen auf das Wohngebiet Borngarten
    • Verlegung der Tankstelle an den Kreisel

    Im Anschluss daran wurden einerseits der Themenspeicher aus der Ortsbegehung Ende 2013 und andererseits themenbezogene Lösungsansätze anhand Best Practice-Beispielen mit den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern erörtert.

  • Planungswerkstatt III. am 11.03.2015

    Am Mittwoch, den 11.03.2015 fand die Planungswerkstatt III. im Gemeindehaus der Evang. Kirchengemeinde Offenthal, Dieburger Straße 8 statt. An diesem Abend stand die weitere Konkretisierung des Verkehrskonzepts für Offenthal im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden die konzeptionellen Maßnahmen zur Straßenhierarchie, Verkehrsführung, zu Knotenpunkten/Querungen und Straßenquerschnitten. Im Anschluss an die Vorstellung und Diskussion im Plenum konnten die Teilnehmenden in einem offenen Ausklang an Themenkarten mit den VertreterInnen des Fachplanungsbüros und der Stadtverwaltung weiterdiskutieren.
  • Planungswerkstatt IV. am 16.07.2015

    Am Donnerstag, den 16.07.2015 traf sich die Planungswerkstatt erneut im Gemeindehaus der Evang. Kirchengemeinde Offenthal. Nach einer Sachstandinformation zu den eingeleiteten Sofortmaßnahmen und zu der Übergabe der ehem. Ortsdurchfahrten durch Hessen Mobil stellte Frau Feuerbach vom Büro R+T aus Darmstadt die Vorentwurfsplanung für den Abschnitt Mainzer Straße/ Dieburger Straße vor. Die dort vorgeschlagene Maßnahme "Mittelinsel (mit Querungshilfe) mit Baumtor" an den jeweiligen Ortseingängen Mainzer Straße im Westen und Dieburger Straße im Osten ist analog auch am Ortseingang Bahnhofstraße geplant.

    Im Anschluss an die Vorstellung und Diskussion im Plenum konnten die Teilnehmenden ihre Prioritäten für eine schrittweise Umsetzung der einzelnen Maßnahmenabschnitte benennen. Dabei wurden zwei mögliche Vorgehensweisen deutlich: entweder ein Vorarbeiten von den Ortseingängen (Temporeduzierung) nach innen zur neugestalteten Ortsmitte oder umgekehrt beginnend mit dem Kernstück "Ortsmitte" nach außen. Das Fachplanungsbüro und die Stadtverwaltung standen in einem offenen Ausklang für weitere Rückfragen zur Verfügung.

    Die Ergebnisse der Planungswerkstätten sowie der Bericht zur Verkehrskonzeption Offenthal und der Vorplanung Mainzer Straße/ Dieburger Straße wurden am 21. September 2015 in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Energie (SUE) erörtert. Als weitere Vorgehensweise in 2016 wurde neben der Neugestaltung der drei Ortseingänge die Fortführung der Entwurfsplanung für den Abschnitt "Alte Ortsmitte" der Mainzer Straße / Dieburger Straße vorgesehen. Zu diesem Abschnitt ist vor der Sommerpause im Juli die Fortsetzung der Planungswerkstatt geplant.
  • Planungswerkstatt V. am 05.07.2016

    Die erste Planungswerkstatt im Jahr 2016 fand am Dienstag, den 05.07.2016, im kleinen Saal der Philipp-Köppen-Halle statt. Erster Stadtrat Martin Burlon begrüßte die zahlreich erschienenen Bürger. Zu Beginn erläuterte die Stadtverwaltung die Ergebnisse der Erhebung des Durchgangsverkehrs, die Zeitplanung der geplanten Baumaßnahmen an den Ortseingängen und den aktuellen Sachstand zu der Übergabe der ehemaligen Ortsdurchfahrten durch Hessen Mobil.


    Schwerpunkt der Planungswerkstatt war die vertiefende Entwurfsplanung zum Abschnitt "Alte Ortsmitte" (Mainzer Straße ab Borngartenstraße und Dieburger Straße bis Am Alten Rathaus). Das mit der Planung beauftragte Büro R+T präsentierte die vorläufigen Ergebnisse der Vorplanung und zeigte Vorschläge für Oberflächen (Pflaster, Asphalt) in dem Abschnitt "Alte Ortsmitte". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten beispielhafte Materialien während der Planungswerkstatt begutachten. Ausführlich wurden verschiedene Aspektes des Konzeptes erörtert, wie zum Beispiel die Gestaltung der Gehwegflächen oder der Umgang mit Engstellen in Fahrbahn und Gehwegen.
    Anschließend debattierte die Planungswerkstatt über Lösungsvorschläge für die Situation an der Einmündung Weiherstraße und über die Zukunft der Milchküche.

  • Planungswerkstatt VI. am 10.10.2016

    Am Montag, den 10. Oktober 2016, um 19:30 Uhr traf sich die Planungswerkstatt im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde, um hauptsächlich über die konkretisierte Entwurfsplanung des Planungsbüros R+T zu debattieren. Nach einer Sachstandsmitteilung zu der Übergabe der ehemaligen Ortsdurchfahrten durch Hessen Mobil und der Präsentation erster Planungen zu den Ortseingängen durch die Stadtverwaltung, erörterte Frau Feuerbach vom Büro R+T die Entwurfsplanung für den Abschnitt "Alte Ortsmitte" und sammelte wertvolle Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den geplanten Stellplätzen, Fahrradparkständen und Baumstandorten. Nach einer ausführlichen Erörterung der in Frage kommenden Baustoffe (farbiger Asphalt, Pflaster), entschied sich die Planungswerkstatt für Pflastersteine in dem Abschnitt "Alte Ortsmitte".


    Auch die Einmündungssituation Weiherstraße wurde wieder thematisiert. Zwischenzeitlich hatte die Stadtverwaltung als Ergebnis der letzten Planungswerkstatt den Linksabbiegerstreifen als Sofortmaßnahme in der Dieburger Straße verlängert. Als dauerhafte Lösung sprach sich die Planungswerkstatt für eine Querungsinsel mit einem Verzicht auf den Linksabbiegerstreifen aus.

    Ein weiteres Thema an dem Montagabend war die Zukunft der Milchküche. Hier favorisierte die Mehrheit einen Abriss des alten Gebäudes mit anschließender Neugestaltung als Platzfläche.

  • Planungswerkstatt VII. am 28.06.2017

    Anhand der ausgelegten Pflastersteine im Hof des Evangelischen Gemeindebüros entschied sich die Planungswerkstatt am Mittwoch, den 28. Juni 2017, im Abschnitt der „Alten Ortsmitte“ für eine graue Farbgebung der Fahrbahnbereiche in der Dieburger und Mainzer Straße und eine sandsteinfarbene/ rötliche Farbgebung der Gehwegbereiche sowie der gesamten Fläche der Kirchgasse mit dem neuanzulegenden Platz anstelle der Milchküche. Rinnen und Stellplätze sollen aufgrund der Unempfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen und zur deutlichen Erkennbarkeit der Trennung von Fahrbahn und Gehwegen dunkelgrau ausgeführt werden. Weiterhin wurde der Eingangsbereich zur Evangelischen Kirche in der Dieburger Straße thematisiert. Hier entschied sich die Planungswerkstatt zwischen den beiden beispielhaft vorgestellten Varianten für die zweite Variante mit einer begehbaren Ausbuchtung, zwei Infotafeln und einem Geländer.
    Abbildung: Vorgestellte Varianten für die Gestaltung einer Infostele bzw.
    Abbildung: Vorgestellte Varianten für die Gestaltung einer Infostele bzw.© Stadt Dreieich
    Am Ende der Veranstaltung hatten Interessierte die Möglichkeit, bei einem Planspiel den neuanzulegenden Platz anstelle der Milchküche mitzugestalten. Hier wurde eine offene Gestaltung favorisiert. Der Platz sollte grundsätzlich keine Einbauten erhalten, die seine Nutzung bei Festen/ Feiern einschränken. Ein mittig zu platzierender Laubbaum wurde von allen Anwesenden als mit diesem Ziel vereinbar betrachtet. Die Oberflächengestaltung sollte die Nutzung des Platzes zum Boule-Spielen ermöglichen. Zugunsten der offenen Gestaltung des Platzes sollten nach Meinung der Planungswerkstatt am Eingang des Platzes von Seiten der Kirchgasse maximal zwei Stellplätze vorgesehen werden, davon ein Behindertenstellplatz und ein zeitlich begrenzter Stellplatz (z.B. nur während der Kirchenzeiten). Die vorhandenen Stellplätze vor der Kirche im Straßenraum sollten entfallen. Eine wichtige Bitte der Planungswerkstatt an die Verwaltung war, einen Strom- und Wasseranschluss für den neuen Platz vorzusehen, damit dieser für Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann.
    Abbildung: Ergebnis des Planspiels zur Platzgestaltung „Milchküche“
    Abbildung: Ergebnis des Planspiels zur Platzgestaltung „Milchküche“

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