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Villenkolonie Buchschlag


Foto: ©Dagmar Wolff
   
Die Gründung der Villenkolonie Buchschlag an der ehemaligen Main-Neckar-Bahn geht zurück auf den Frankfurter Kaufmann und Sozialreformer Jakob Latscha. Er entwickelte die Vision, fernab der Großstadt eine Siedlung zu errichten, die keinen boden- spekulatorischen Einflüssen unterlag und von kleineren Beamten, Handwerkern und einer gehobenen Arbeiterschicht bewohnt werden sollte.
Erfolgreiche Verhandlungen mit der großherzoglichen Regierung in Darmstadt mündeten 1904 in die Gründung der "Wohnungsgesellschaft Buchschlag".


Ziel war es, den bauwilligen Interessenten Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser mit Garten nicht unter 1.000 Quadratmetern in der Gemarkung Mitteldick und Sprendlingen anzubieten. 
Erfolgreiche Verhandlungen mit
der großherzoglichen Regierung
in Darmstadt mündeten 1904 in
die Gründung der "Wohnungs- gesellschaft Buchschlag". Ziel war es, den bauwilligen Interessenten Grundstücke für Ein- und Zweifamilien- häuser mit Garten nicht unter 1.000 Quadratmetern in der Gemarkung Mitteldick und Sprendlingen anzubieten.


 
Foto: ©Dagmar Wolff
     


Foto: ©Dagmar Wolff



Auf der Grundlage des
Bebauungsplanes von 1904, den 
der Darmstädter Baurat Professor
Hofmann fertigte, entwarf der TH
Professor und Städtebauer Friedrich Pützer, ebenfalls aus Darmstadt, einen Plan, den das Kreisbauamt Offenbach 1905 genehmigte. Im ersten
Bauabschnitt sollten hier 50 
Villen entstehen und sich daran eine Gemeindegründung anschließen. Ein geplantes Ortszentrum mit Rathaus, Schule, Kirche und Laden wurde lediglich projektiert, aber nicht ausgeführt, so dass Latschas ursprüngliche Idee eines autarken Gemweinwesens nicht verwirklicht wurde.
14 Architekten drückten der Villenkolonie ihren Stempel auf.

 



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