Erneuerung der Überschussschlamm-Entwässerung (Dekanter) auf der Kläranlage Hengstbachtal
Um eine konstante Schlammmenge und einen stabilen Abbauprozess in den biologischen Reinigungsstufen der Kläranlage Hengstbachtal sicherzustellen, muss kontinuierlich Überschussschlamm abgezogen und vor der Verbringung in den Faulturm vorentwässert werden.
Im Zuge der Erweiterung der Kläranlage Hengstbachtal auf 85.000 Einwohnerwerte (Anschluss der Kläranlage Offenthal, Erschließung weiterer Siedlungsgebiete) und im Rahmen des allgemeinen Betriebs war festzustellen, dass der Schlammgehalt innerhalb der biologischen Reinigungsstufen in den letzten Betriebsjahren stetig angestiegen ist.
Diese vermehrte Schlammmenge konnte für einen begrenzten Zeitraum über verlängerte Laufzeiten des Dekanters, bis hin zum 24 h-Betrieb, abgefangen werden.
Langfristig war aber eine Erneuerung und Erweiterung der Kapazitäten unumgänglich.
Aus diesem Grund wurde Ende 2006 mit der Fachplanung zur Erneuerung der Überschussschlamm-Entwässerung auf dem Klärwerk Hengstbachtal begonnen.
Mitte 2007 erfolgte dann nach Ausschreibung und Vergabe der Beginn der Bau- und Maschinentechnischen Maßnahmen.
Durch einen Anbau wurde der bestehende Dekanterraum vergrößert, so dass dort zwei neue, leistungsfähigere Dekanter installiert werden konnten, die nun seit März 2008 in Betrieb sind.
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