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Das Bücherei-Team

BüchereiTeam.JPG

obere Reihe ... von links :

              Fr. Langner; Fr. Bohländer-Schäfer; Fr. Deißler; Fr. Bellach

mittlere Reihe ... von links :

              Fr. Moschny; Fr. Bollen; Fr. Rehwald; Fr. Born

untere Reihe ... von links :

              Fr. Schneider; Fr. Cilia, Fr. Smolka, Fr. Hildebrandt

 


Geschichte
Die Stadtbücherei Dreieich entstand am 1. Januar 1977 aus den Volks- und Stadtteilbüchereien der bisher selbständigen Gemeinden Dreieichenhain, Götzenhain, Offenthal und Sprendlingen. Beim Zusammenschluss übernahm die Stadtbücherei Sprendlingen die Funktion der Zentralbücherei. Die anderen drei Büchereien wurden Zweigstellen.
Sprendlingen:
Die Idee zur Gründung einer Stadtbücherei, damals noch Volksbücherei genannt, hatte der damalige Sprendlinger Bürgermeister Jakob Heil im November 1949, tausend Bände der ehemaligen Gewerkschaftsbücherei Sprendlingen standen zur Verfügung. Sie wurden gesichtet, ausgewählt und von der Staatlichen Büchereistelle Darmstadt bearbeitet.

Am 14. April 1950 öffnete die Sprendlinger Volksbücherei mit 468 Bänden zum ersten Mal in den Räumen der Stadtkasse im Rathaus ihre Pforten. Ehrenamtlicher Büchereileiter war von 1950 bis 1972 Karl Leopold. Mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zog die kleine Stadtbücherei in den folgenden Jahren in mehrere provisorische Unterkünfte - in die Pestalozzi-Schule, in einen kleinen Laden in der Gartenstraße und in den Rathauskeller.

Im Oktober 1972 konnte schließlich die Bücherei, zwischenzeitlich zur Stadtbücherei umbenannt, in eigene Räume umziehen und verfügte über einen Medienbestand von 8.500 auf einer Fläche von 200 qm am neu erbauten Bürgerhaus Sprendlingen. Sie stand unter der hauptamtlichen Leitung von Diplom-Bibliothekarin Renate Rauffmann. Von 1977 bis 2001 übernahm sie die Leitung der gesamten Stadtbücherei Dreieich.

Mit Erweiterung des Bürgerhauses Sprendlingen bezog die Zentralbücherei im März 1989 einen repräsentativen An- und Neubau von ca. 1.000 qm. 2001 übernahm Diplom-Bibliothekarin Doris Bohländer-Schäfer die Leitung der Stadtbücherei Dreieich. Im August 2002 startete die EDV-Ausleihe in der Zentralbücherei in Sprendlingen.
Dreieichenhain:
Im November 1947 wurde die Volksbücherei Dreieichenhain mit 113 Büchern durch die Lehrer Gotthard Rieger und Günter Fritz in der alten Schule am Weiher gegründet.

In den 60er Jahren zog die Bücherei in die Ludwig-Erk-Schule um.

Im Oktober 1968 zog die Volksbücherei in die Solmische Weiherstraße 3 und wurde in Stadtbücherei umbenannt. Elke Schilling übernahm von 1968 bis 2001 die hauptamtliche Büchereileitung.

Am 20. November 1992 wurde die neue Stadtteilbücherei in der Fahrgasse 28 vom damaligen Bürgermeister Bernd Abeln eröffnet. Neben einem Neubau, der sehr gelungen an das 1740 erbaute Fachwerkhaus angebaut wurde, dient der 1996 eingeweihte Lesegarten allen Besucherinnen und Besuchern als ein Ort der Erholung und Entspannung. Seit 2001 ist Irene Rehwald für die Dreieichenhainer Zweigstelle verantwortlich. Ab 21. November 2002 finden im "Schrägen Raum", der sich im 1. Stock des Fachwerkhauses befindet, kleine Ausstellungen statt.


Weibelfeldschule:

Am 4. Februar 2009 wurde die Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich-Weibelfeldschule als vierte Zweigstelle der Stadtbücherei Dreieich eröffnet. Die Leitung übernahm Diplom-Bibliothekarin Linda  Hildebrandt. Mit ihrem auf Jugendliche zugeschnittenen Konzept bietet die Bücherei den 12- bis 25-jährigen ein breit gefächertes Angebot an Büchern, CD-ROMs, DVDs, Hörbüchern, Games, Zeitschriften und Musik-CDs. Für die virtuelle Recherche können Laptops genutzt werden.

Auch Veranstaltungen für die junge Zielgruppe werden regelmäßig angeboten: Schulklassen aus Dreieich können sechs verschiedene Veranstaltungen rund ums Thema Medienkompetenz, Berufsorientierung und aktuelle Jugendbücher buchen.

Seit September 2009 gibt es JuLiD (Jugend-Literatur Dreieich), eine Jury von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, die den aktuellen Jugendbuchmarkt sichten und bewerten. Die Siegertitel werden jeweils am Ende des Schuljahres bekannt gegeben. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind jederzeit willkommen.
Götzenhain:
Am 14. Dezember 1954 wurde die Volksbücherei in der neuen Schule mit etwa 50 Bänden eröffnet.

Später wurde die Volksbücherei in der Karl-Nahrgang-Schule untergebracht und der Bestand war mittlerweile auf 1000 Bände angewachsen. Nach über 3jähriger Pause im Rathauskeller wurde die Volksbücherei nach dem Umbau einer Garage im Seitentrakt gegenüber dem Rathaus am 26. Juni 1976 mit über 400 Bänden wiedereröffnet. Emmy Hummel war die ehrenamtliche Büchereileiterin.

Im März 1981 zog die Bücherei in neue Räume im ehemaligen Rathaus (Bleiswjiker Straße) um und die Leitung übernahm Ursula Stryk, ab 1997 Bärbel Moschny.

Offenthal:
Bereits im Herbst 1953 wurde eine Gemeindebücherei durch den damaligen Bürgermeister Georg Zimmer ins Leben gerufen. Sie umfasste 100 Bände und wurde von dem Lehrer Joachim Hoefert von 1953 bis 1965 in der Schule betreut. Danach war sie in einem Raum im Erdgeschoss der Gemeindeverwaltung, seit 1973 in der Schulstraße 17 und Ende 1976 in einem Nebenraum des ehemaligen Rathauses untergebracht.

Nach dem Zusammenschluß der Stadt Dreieich konnte im Oktober 1978 die Offenthaler Zweigstelle in der neu errichteten Mehrzweckhalle eröffnet werden. Der Bestand umfaßte zu diesem Zeitpunkt 1165 Medien. Ursula Stryk übernahm die Leitung der Zweigstelle, ab 1981 Martha Grabosch. 1984 wurde der Büchereiraum um 50 m Regalfläche vergrößert. Seit 1995 ist Christa Langner für die Zweigstelle verantwortlich.

Am 30. Oktober 2006 öffnete die Bücherei an neuer Stelle in der Wingertschule - fortan unter dem Namen Schul- und Stadtteilbücherei Dreieich-Offenthal. Die neue Zweigstelle - mit einem veränderten familienorientierten Profil - präsentiert sich ihren Kunden auf einer Fläche von ca. 80 qm.
Jahresberichte
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2006: Statistik 2006

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